Daimler Buses Omniplus baut sein Servicenetz in Berlin aus

Von Cara Stibolitzki 2 min Lesedauer

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Omnibusse der Marken Mercedes-Benz und Setra haben mit dem neuen Servicezentrum eine weitere Anlaufstelle in Berlin. Das Leistungsspektrum des europaweit größten Omniplus-Servicestandortes für Elektrobusse umfasst auch Reparaturen an Brennstoffzellen-Fahrzeugen.

Das neue Servicezentrum von Daimler Buses in Berlin ist der größte Standort für Elektrobusse im Omniplus-Netz.(Bild:  Daimler Truck)
Das neue Servicezentrum von Daimler Buses in Berlin ist der größte Standort für Elektrobusse im Omniplus-Netz.
(Bild: Daimler Truck)

Zwischen den Berliner Stadtbezirken Neukölln und Adlershof befindet sich auf 21.000 Quadratmetern das neue Service-Center von Daimler Buses. Mit mehr als 20 Millionen Euro Baukosten und 70 neuen Arbeitsplätzen umfasst sein Leistungsspektrum sämtliche Arbeiten an konventionell sowie elektrisch oder wasserstoffbetriebenen Omnibussen von Mercedes-Benz und Setra. Mit seiner Nähe zum Autobahnring A10, dem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) sowie dem Flughafen Berlin Brandenburg (BER) ist das Servicezentrum verkehrstechnisch gut angebunden. Das Betriebsgelände bietet Platz für 80 Groß- und Kleinbusse, die an zwei DC-Ladestationen mit einer Ladeleistung von 150 Kilowatt geladen werden können. Zudem stehen weitere 35 Parkplätze für Pkw zur Verfügung, die ebenfalls mit Lademöglichkeiten ausgerüstet sind.

Im Sinne der Nachhaltigkeit wurde auf den Hallendächern eine Photovoltaikanlage installiert. Zudem ist die Inbetriebnahme eines Second-Life-Batteriesystems geplant: Ausgesonderte NMC-Hochleistungsbatterien aus dem Mercedes-Benz E-Citaro sollen in ihrem zweiten Leben zur Energiespeicherung des Servicezentrums beitragen. Durch ein System zur Wiederaufbereitung können in der Waschanlage 90 Prozent des Frischwasserverbrauchs eingespart werden. Die Arbeitsplätze der Mitarbeiter sind behindertengerecht gestaltet.

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Breites Leistungsspektrum auch für E-Busse

Mit 4.960 Quadratmetern – 150 Meter lang und 35 Meter breit – verfügt die neue Werkstatthalle über 26 Montageplätze, eine Karosserieabteilung, eine Lackierkabine sowie eine Aufbereitungs- und Waschhalle. Die Anlagen sind jeweils auf Busse mit bis zu 22 Metern Länge und einer Mindesthöhe von 4,10 Metern ausgelegt. An sechs Montagespuren, jede 34 Meter lang, können je zwei Fahrzeuge zeitgleich gewartet werden. Außerdem finden sich vier Stellplätze mit speziellen Sicherheitsvorkehrungen für die Reparaturen an elektrisch betriebenen Bussen. Im Service-Center besteht nicht nur die Möglichkeit, komplette Batteriepacks auszuwechseln, sondern es können auch einzelne Bestandteile des Batterie-Antriebssystems können repariert werden.

Der restliche Werkstattbereich mit schallisolierten Wänden ist in vier Sektoren unterteilt, in denen unterschiedliche Arbeiten an jeweils zwei Bussen zugleich vorgenommen werden können: In einem Hallenabschnitt werden technische und gesetzliche Überprüfungen durchgeführt, die anderen drei bieten Platz für Karosseriearbeiten, Unfallinstandsetzungen und Lackiervorbereitungen. Im daneben liegenden Bereich befinden sich eine Aufbereitungs- sowie eine Waschhalle inklusive Waschanlage. Im vorderen Abschnitt der Werkstatthalle neben Empfangsbereich, Büro- und Aufenthaltsräumen befindet sich ein Ersatzteillager, das sich mit drei Etagen über 2.400 Quadratmeter erstreckt.

Dichtestes Omnibus-Servicenetz in Europa

Mit dem neuen Berliner Servicezentrum baut Daimler Buses sein Omniplus-Servicenetz weiter aus. In Europa verfügt es bereits über etwa 600 Stützpunkte, die in drei Leistungskategorien unterteilt sind: Bus-World, Bus-Port und Bus-Point. Hierbei bietet ein Bus-World-Standort den umfassendsten Service. Er spiegelt sich beispielsweise in eine höheren Teilverfügbarkeit, Spezialwerkzeug sowie längeren Öffnungszeiten wider.

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