Opel-Autohaus Kirn ist gerettet
Der ehemalige Gesellschafter Gerhard Wittmann übernimmt die in Insolvenz geratene Traditionsfirma im rheinland-pfälzischen Kirn. Er führt das Autohaus als Servicebetrieb für die Hauptmarken Opel und Ford weiter.
Der Fortbestand der in Insolvenz geratenen Autohaus Kirn GmbH im rheinland-pfälzischen Kirn (Landkreis Bad Kreuznach) ist gesichert. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, konnte das traditionsreiche Opel-Autohaus unter der Federführung von Insolvenzverwalter Jens Lieser erfolgreich saniert werden und wird nun von einem neuen Investor fortgeführt. Der ehemalige Gesellschafter Gerhard Wittmann hat das Opel-Autohaus in der Binger Landstraße erworben und wird es nun mit allen 13 Mitarbeitern unter neuen Vorzeichen weiterführen. .
Wittmann hatte das Autohaus vor etwa acht Jahren an die inzwischen insolvente Autohaus Kreuznach-Gruppe verkauft. Der Vertrag über den Verkauf an Wittmann wurde Ende Mai unterzeichnet und tritt Mitte Juni dieses Jahres in Kraft. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Das bisherige Opel-Autohaus fungiert unter der Ägide des Neueigentümers künftig als Servicebetrieb für die beiden Hauptmarken Opel und Ford sowie weitere Fabrikate. Insolvenzverwalter Jens Lieser wertet den Verkauf des Autohauses Kirn in einer ersten Stellungnahme als "erstes positives Signal für die erfolgreiche Sanierung der Autohaus Kreuznach-Gruppe".