ZDK-Präsident
„Es kann nicht Aufgabe des Handels sein, den Förderstopp auszugleichen“
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Die politischen Vorzeichen für die Kfz-Branche sind 2024 aus Sicht von Arne Joswig kaum erfreulich. Der Präsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) fordert eine „langfristige Förderkulisse“ für E-Autos – und sieht hier auch die Hersteller in der Pflicht. Daneben ist der Fachkräftemangel ein Fokusthema.
Wegen des plötzlichen Stopps des Umweltbonus endete das Jahr 2023 für den Autohandel mit einem Paukenschlag. Worauf müssen sich die Betriebe des Kfz-Gewerbes in diesem Jahr einstellen?
Arne Joswig: Die politischen Vorzeichen für das Autojahr 2024 sind wenig erfreulich: Das abrupte Ende des Umweltbonus hat das Vertrauen in eine nachvollziehbare und rationale Politik der Bundesregierung zur Förderung der Elektromobilität massiv beschädigt. Außerdem wird die CO2-Abgabe erhöht und belastet die Autofahrerinnen und Autofahrer an den Zapfsäulen. Diese negativen Signale sowie die große Auftragslücke aus 2023 werden zu einem weiteren deutlichen Rückgang bei den Pkw-Neuzulassungen und insbesondere von Elektrofahrzeugen führen.
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