Neuer Firmenchef Porsche-Chef Leiters setzt auf „Sportwagen, die begeistern“

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Michael Leiters ist nach einigen Jahren bei Ferrari und McLaren zurück bei Porsche. Der frühere Assistent von Wendelin Wiedeking setzt auf die Kernwerte des Autobauers – Produkt und Design.

Michael Leiters hat zum 1. Januar sein Amt als Porsche-Vorstandsvorsitzender angetreten.(Bild:  Porsche)
Michael Leiters hat zum 1. Januar sein Amt als Porsche-Vorstandsvorsitzender angetreten.
(Bild: Porsche)

Der neue Porsche-Chef Michael Leiters hat sich im sozialen Netzwerk LinkedIn zu seinem Start beim Stuttgarter Sportwagenbauer geäußert. Das neue Jahr beginne mit einem besonderen Meilenstein, schrieb Leiters. Er übernehme die aus seiner Sicht spannendste Rolle in der gesamten Automobilbranche. Leiters ist seit Jahresanfang Porsche-Chef und Nachfolger von VW-Chef Oliver Blume, der die Sportwagentochter nach seinem Wechsel nach Wolfsburg einige Jahre in Personalunion führte.

Hinter Porsche liegt ein turbulentes Jahr. Neben dem sinkenden Absatz belastet der Strategieschwenk, wieder mehr Verbrenner zu entwickeln und zu produzieren, das Unternehmen. Der neue Kurs kostet Milliarden – und hat den Gewinn des Konzerns bislang fast komplett aufgezehrt. Auch deshalb laufen aktuell Gespräche über eine weitere Sparrunde. Der ausgeschiedene Porsche-Chef Blume hatte kürzlich in Aussicht gestellt, dass sie im ersten Quartal abgeschlossen werden könnten.

Letztlich will Leiters, so wie es aus dem Eintrag auf Linkedin hervorgeht, auf die bewährten Stärken von Porsche setzen: „Mit Blick auf die Zukunft werden wir weiterhin Menschen auf der ganzen Welt inspirieren: mit Sportwagen, die begeistern, und einem Team, das jeden Tag seine Stärke und Leidenschaft beweist.“ Porsche sei eine herausragende Marke mit fantastischen Produkten, ikonischem Design und einem unvergleichlichen Erbe.

Vom Assistenten zum Vorstandschef

Der neue Chef Leiters ist bei Porsche kein Unbekannter. Der Ingenieur war bereits früher 13 Jahre lang für das Unternehmen tätig und kam zu den Schwaben in der Ära von Wendelin Wiedeking. Er war sein Assistent und galt manchen auch als Problemlöser. Die Eigentümerfamilien Porsche und Piëch kennen den promovierten Maschinenbauer gut, der an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen studierte.

Leiters hatte sich bei dem Sportwagenbauer hochgearbeitet. Menschen, die ihn kennen, beschreiben ihn als analytischen und strategischen Manager. Der Name des zweifachen Familienvaters wird bei Porsche vor allem mit dem Cayenne und gleichfalls mit dem Macan in Verbindung gebracht. Der Blume-Nachfolger verließ den Sportwagenbauer in der Zeit, als Matthias Müller an der Spitze der Schwaben stand. Danach wurde er zunächst Technikchef bei Ferrari, bevor er zu McLaren wechselte.

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