Porsche Transaxle-Modelle: Endlich getrennt!

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Die technischen Neuerungen und damit die Abkehr vom Bewährten zu verkaufen, war nicht das Schwierigste für das Team um den damaligen Werbeleiter Georg Ledert. Schwerer wog die Tatsache, dass – analog zum 914 – auch der 924 etliches an Mitgift aus dem Hause VW mit sich herumschleppte, angefangen vom einem leicht betagten Audi-Vierzylinder hin zu den Fensterkurbeln vom Käfer. „Wir haben in Anzeigen und Werbefilmen deshalb stets betont, dass der 924 zu Recht das Porsche-Emblem auf der Haube trägt. Meist war neben dem neuen auch stets ein 911 mit abgebildet“, schildert Ledert das damalige Bemühen, den „Hausfrauenporsche“ als „echten“ Porsche zu etablieren. Das dies gelang, belegen die nackten Fakten: Weltweit konnte Porsche fast 400.000 Kunden von der neuen Konstruktion überzeugen – für den Hersteller ein großer wirtschaftlicher Erfolg.

Am 22. Mai ist „Internationaler Museumstag“

Grund genug für das Porsche-Museum, jetzt im Rahmen der Sonderschau „Die Transaxle-Ära“ eine Auswahl an Serien- und Rennfahrzeugen zu zeigen. Von ausgewählten Prototypen und Studien, die bisher noch nie die Sammlungshalle des Museums verlassen haben, bis hin zu Rennsport- und Marathonfahrzeugen reicht die Spanne der ausgestellten rollenden Zeitzeugen.

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Vom Ur-924 über den 944 und den 928 bis hin zum 968 Roadster – eine US-Studie, die zugunsten des Boxster gecancelt wurde: Die Modellära, die fast 20 Jahre lang die Produktpalette des Sportwagenbauers mitbestimmte, war nicht nur technischer Wegbereiter für zahlreiche spätere Modelle. Sie sicherte dem Unternehmen schlicht das wirtschaftliche Überleben. Eine Tatsache, die ein wachsender Fankreis dieser Fahrzeuge dokumentiert.

Am 22. Mai, dem „Internationalen Museumstag“, lädt das Porsche-Museum zum „Transaxle Day“ ein. Neben freiem Eintritt an diesem Sonntag wird es mehrere Führungen durch die Sonderausstellung geben. Darüber hinaus wurden Privatbesitzer eingeladen, ihre Transaxle-Fahrzeuge auf verschiedenen Parkflächen um das Museum ausstellen. Diese können auf dem Vorplatz vor dem Museum und vor der Niederlassung begutachtet werden. Ein Höhepunkt wird der Transaxle-Talk darstellen, bei dem maßgeblich beteiligte Zeitzeugen in der museumseigenen Werkstatt auf die Entwicklung und Erfolge der Typen 924, 928, 944 und 968 zurückblicken. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Porsche-Museums.

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