Prüfverfahren für die Elektrische Parkbremse
Die HEKA Auto Test GmbH hat ein Verfahren entwickelt, das die Funktionsfähigkeit der elektrischen Feststellbremse im Rahmen der Hauptuntersuchung testet.
Anbieter zum Thema
Fahrzeughersteller bauen immer öfter Elektrische Parkbremsen (EPB) in ihre Automobile ein. Parken wird somit sicherer, zumal es so keine zu schwach angezogenen Handbremsen mehr geben kann. Die Kehrseite war bisher die Funktionsprüfung, also die Frage, wie die EPB im Rahmen der Hauptuntersuchung geprüft werden kann.
Die HEKA Auto Test GmbH hat daher ein geeignetes Verfahren entwickelt. Das Unternehmen bietet die Prüfung mit entsprechender EPB-Software und einer Zugvorrichtung für ihre Prüfstraßen und Plattenbremsprüfständen an. HEKA-Kunden können ihre Bremsenprüfstände jederzeit nachrüsten.
Hat ein Fahrzeug diese Feststellbremse, wird der Modus EPB gewählt und das zulässige Gesamtgewicht eingegeben. Auf diese Weise wird die Zugkraft bereits auf die gesetzliche Vorgabe von 16 Prozent begrenzt. Der Prüfvorgang erfasst wie bisher die Betriebsbremse der Vorderachse und Hinterachse. Anschließend fordert das Gerät den Nutzer auf, bei betätigter EPB, das Fahrzeug über die Abschlepp-Vorrichtung anzuziehen.
Erreicht die Parkbremse die erforderliche Festhaltekraft, bestätigt der Nutzer dies per Fernbedienung. Anschließend erfolgt automatisch der Ausdruck eines farbigen DIN A4-Prüfprotokolls und die Weiterleitung in die Datenbank. Alle entsprechen ausgerüsteten Fahrzeuge können mit diesem Prüfverfahren auf ihre gesetzliche Standsicherheit überprüft werden.
(ID:301705)