Autojahr Kfz-Gewerbe Niedersachsen
Rabattschlachten drohen
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Die Kfz-Betriebe in Niedersachsen erzielten 2023 Rekordumsätze in fast allen Geschäftsbereichen. Mit erneuten Zuwächsen im laufenden Jahr ist aber nicht zu rechnen. Im Gegenteil: Präsident Bley rechnet mit Umsatzverlusten.
Mehr als 29 Milliarden Euro setzten die Kfz-Betriebe in Niedersachsen im Jahr 2023 um. Dennoch stehe die Branche vor unsicheren Zeiten, betonte Karl-Heinz Bley, Präsident des Kfz-Landesverbands Niedersachsen-Bremen, bei der Vorstellung der Bilanz von 2023. Er prognostizierte für 2024 Rabattschlachten im Neuwagengeschäft und einen „desolaten Elektromarkt“. Der Gebrauchtwagenmarkt werde deshalb immer wichtiger. Unterm Strich werde das laufende Jahr den Betrieben aber Umsatzverluste bescheren.
Zurück zur 2023: Der Service blieb in der Gesamtbilanz ein Leuchtturm und konnte seinen Umsatz um 17,2 Prozent steigern. Ebenfalls positiv sind die Beschäftigtenzahlen: Sie sind stabil, im Ausbildungsbereich konnten die Autohäuser und Werkstätten sogar um 7,8 Prozent zulegen. Mit 29,1 Milliarden Euro Gesamtumsatz erreichten die Betriebe eine Rekordmarke. 12,3 Milliarden Euro wurden im Neuwagengeschäft und 12,2 Milliarden Euro im Gebrauchtwagenmarkt umgesetzt. Der Service steuerte 3,3 Milliarden Euro bei und der Handel mit Lkw 1,3 Milliarden Euro.
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