Das Thema Ersatzmobilität sorgt seit jeher für Diskussionen in Reparaturbetrieben. Der Mobilitätsdienstleister Enterprise Rent-A-Car ist seit über 60 Jahren auf die Zusammenarbeit mit Autohäusern und Werkstätten spezialisiert.
(Bild: Enterprise Autovermietung Deutschland B. V. & Co. KG)
Am Beispiel der Partnerschaft mit der HoB Repair Group zeigt Enterprise auf, wie die Ersatzmobilität vom limitierenden Faktor bei der Werkstattauslastung zum Wachstumstreiber werden kann.
Werkstätten haben verschiedene Möglichkeiten, den Kundenwunsch nach Mobilität zu erfüllen. Nach wie vor weit verbreitet ist die Option, einen eigenen Fuhrpark aus Fahrzeugen zu betreiben, die den Kunden bei Bedarf zur Verfügung gestellt werden. Die steigenden Kosten in den vergangenen Monaten haben jedoch gezeigt, wie riskant dieses Modell ist. Neben den Risiken stellt sich für die Betriebe grundsätzlich die Frage: Lohnt sich dieses Modell überhaupt?
Der eigene Fuhrpark verursacht viele versteckte Kosten
Diese Frage hat auch die HoB Repair Group beschäftigt. Die 2003 gegründete Gruppe mit einem spezialisierten Werkstattnetz aus sechs Standorten in Hessen mit über 90 Mitarbeitern steht für eine individuelle, unmittelbare und intensive Betreuung ihrer Kunden.
Ein Bestandteil dieser starken Kundenfokussierung ist die Bereitstellung von Ersatzfahrzeugen während des Werkstattaufenthalts für die Kunden. Doch diese Ersatzmobilität brachte viele Probleme mit sich, wie Reinhard Beyer, Geschäftsführer der Gruppe, bestätigt: „Von der grundsätzlichen Verfügbarkeit über die Auslastung der Fahrzeuge bis hin zu den Kosten und dem hohen Personaleinsatz standen Aufwand und Ertrag des Ganzen in keinem Verhältnis zueinander. Daher war es für uns ein logischer Schritt, diesen Teil des Geschäfts an Experten auszulagern.“
Niels Rathsmann, Mitglied der Geschäftsleitung von Enterprise in Deutschland, fügt hinzu: „Die HoB Repair Group hat festgestellt, wie kosten- und arbeitsintensiv die professionelle Bereitstellung von Ersatzfahrzeugen ist. Dieser Blick aufs Ganze gerät im Tagesgeschäft bei den Reparaturbetrieben verständlicherweise häufig verloren, da es ja auch nicht das Kerngeschäft der Betriebe ist.“
Die Gesamtkosten des Ersatzfuhrparks, im Englischen auch Total Cost of Ownership genannt, setzen sich zum Beispiel aus einer Vielzahl von Faktoren zusammen, die zur Bewertung der Rentabilität eines Ersatzfahrzeugs bzw. -fuhrparks wichtig sind. Darunter fallen neben den Leasingkosten bzw. der Abschreibung auch Kosten für: Zulassung, Zinsen, Steuern, Versicherung, Wartung, Desinfektion, Winterreifen, Reparaturen, Hauptuntersuchung, Kraftstoff, Reinigung, Stellplätze und Aufbereitung für den Verkauf.
„Einzeln beziffert sind das alles keine großen Beträge. Sie summieren sich aber, je mehr Ersatzfahrzeuge der Betrieb vorhält. Richtig teuer wird es, wenn man noch den Personalaufwand und die Verwaltungskosten hinzuaddiert. Das sind erhebliche Kostentreiber, die häufig außer Acht gelassen werden“, sagt Niels Rathsmann. Im Falle eines Schadens oder außerplanmäßiger Rückgabe steigt der Aufwand noch einmal signifikant.
Reinhard Beyer ergänzt: „In der Regel wird die Herausgabe und die Rücknahme der Ersatzfahrzeuge nebenher von Mitarbeitern erledigt, die eigentlich eine ganz andere Aufgabe haben. Das macht das Ersatzwagenmanagement zur unliebsamen Nebenaufgabe und zu einer Fehlerquelle, die hohe Folgekosten verursachen kann.“
Um die Kosten und den Aufwand zumindest zu decken, müssen die Ersatzfahrzeuge gut ausgelastet, also kontinuierlich mit den Kunden unterwegs sein. „Gut ausgelastete Ersatzfahrzeuge sind nach unserer Erfahrung in den Betrieben jedoch eine Ausnahme. Wir beobachten in der Regel zwei Phänomene: Entweder ein zu großer Teil ist nicht ausgelastet oder es sind keine Fahrzeuge verfügbar, weil alle im Einsatz sind. Im ersten Fall verbrennen die Betriebe Geld und im zweiten Fall haben sie verärgerte Kunden, die keinen Ersatzwagen bekommen“, erläutert Niels Rathsmann.
Die Nichtverfügbarkeit von Fahrzeugen an den Wunschterminen der Kunden führt zudem häufig dazu, dass Werkstatttermine nach der Verfügbarkeit von Ersatzwagen vergeben werden. Die Nachteile: Die Kunden sind bei der Wahl ihrer Termine eingeschränkt und die Werkstatt muss sich nach den Ersatzwagen richten, nicht nach der Auslastung der Werkstatt.
„Für Unternehmen, deren Erfolg unmittelbar von der Auslastung der Werkstatt abhängt, ist das Ersatzfahrzeug als limitierender Faktor bei der Terminvergabe natürlich äußerst problematisch“, bestätigt Reinhard Beyer.
Niels Rathsmann, Mitglied der Geschäftsleitung von Enterprise in Deutschland
(Bild: Enterprise Autovermietung Deutschland B. V. & Co. KG)
Die Vorteile der Auslagerung
Doch an wen können sich die Werkstätten wenden, um ihre aktuelle Ersatzwagenpraxis auszuwerten? Niels Rathsmann dazu: „Unsere erfahrenen Mobility Consultants sind darauf spezialisiert, Kosten und Nutzen von Ersatzfuhrparks zu analysieren und gemeinsam mit den Betrieben Lösungsansätze zu entwickeln. Diese Analyse und Bewertung bieten wir kostenlos an.“
Die Vorteile einer Zusammenarbeit mit Enterprise liegen auf der Hand: Die Betriebe können sich vollkommen auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren, sie müssen kein Kapital binden, haben keinen Personalaufwand, keine Verwaltungskosten und tragen kein finanzielles Risiko.
Zudem stellt der Mobilitätspartner sicher, dass immer die richtige Anzahl an Fahrzeugen verfügbar ist und die Werkstatt folglich voll ausgelastet werden kann. Für die Kunden entsteht dabei kein weiterer Aufwand: Trotz Auslagerung kann die Anmietung weiterhin auch bei den Betrieben vor Ort erfolgen, zum Beispiel durch Lieferung der Fahrzeuge und die Freigabe der Vertragsdetails per mobiler Technologie.
Reinhard Beyer betont: „Aufgrund der Zusammenarbeit mit Enterprise müssen wir die Ersatzmobilität bei unserer Planung nicht mehr berücksichtigen, da sie für unsere Kunden zu jeder Zeit gegeben ist und von einem spezialisierten Profi gesteuert wird. Das hat dazu geführt, dass wir die Auslastung unserer Standorte und die Anzahl der Reparaturen in unseren Werkstätten deutlich steigern konnten. Das Outsourcing der Ersatzmobilität war für uns ein echter Erfolgsfaktor und Wettbewerbsvorteil, der unser Wachstum vorangetrieben hat.“
Enterprise wurde 1957 mit einer Flotte von nur sieben Fahrzeugen gegründet. Heute ist Enterprise mit einer Flotte von mehr als 2,1 Millionen Fahrzeugen in über 90 Ländern der größte Mietwagenanbieter der Welt. In Deutschland ist Enterprise 1997 gestartet und hat sich mit kontinuierlichen Investitionen in das Netzwerk, in Technologien und in Mitarbeiter sowie mit hervorragendem Service auch hierzulande zu einem der führenden Mobilitätsanbieter entwickelt. In Deutschland verfügt Enterprise heute über ein flächendeckendes Netz von mehr als 200 Standorten, das kontinuierlich erweitert wird. Die Zusammenarbeit mit Autohäusern, Werkstätten, Versicherungen und Assistancen gehört zu den Hauptgeschäftsbereichen des Unternehmens, in Deutschland und weltweit. Ziel dabei ist es immer, spürbaren Mehrwert für alle beteiligten Parteien entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu erzielen.
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