Rolf Leuchtenberger und Burkhard Weller zurückgetreten

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Rolf Leuchtenberger, Präsident des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), hat am Mittwoch seinen Rücktritt erklärt. Auch Burkhard Weller, Vorsitzender der Fachgruppe Fabrikatsvereinigungen, hat seine Ämter niedergelegt.

Rolf Leuchtenberger, Präsident des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), ist zurückgetreten. Wie der Verband mitteilte, hat der 66-Jährige am Mittwoch auf der Sitzung des Vorstandes erklärt, aus familiären Gründen sein Amt niederzulegen.

Auch Burkhard Weller, Vorsitzender der Fachgruppe Fabrikatsvereinigungen, habe seine Ämter niedergelegt, heißt es aus gut informierten Kreisen. Der ZDK lehnte eine Stellungnahme zum Rücktritt Wellers ab.

Leuchtenberger habe bereits bei seiner dritten Wiederwahl angekündigt, die Amtsperiode nicht vollenden zu wollen, heißt es in der ZDK-Mitteilung. Wie aus Verbandskreisen verlautete, habe es in letzter Zeit Differenzen zwischen Leuchtenberger und anderen Vorstandsmitgliedern sowie insbesondere dem größten Landesverband, dem Verband des Kfz-Gewerbes Nordrhein-Westfalen, gegeben.

Der Vorstand habe die Erklärung mit großem Bedauern und Respekt zur Kenntnis genommen und die erfolgreichen Leistungen Leuchtenbergers für die über 40.000 Betriebe gewürdigt. In einer außerordentlichen Sitzung am 17. Mai will der Vorstand das weitere Vorgehen besprechen, so ein ZDK-Sprecher.

Über die Nachfolge Leuchtenbergers muss dann die Mitgliederversammlung des Verbandes entscheiden, die sich am 30. und 31. Mai in Stuttgart trifft. Leuchtenberger war im Juni 1996 als Nachfolger von Fritz Haberl und Bernhard Enning an die ZDK-Spitze gewählt worden. Zuvor war er seit 1990 Vizepräsident des Landesverbandes Hamburg.