Rolls Royce stellt Vertrieb neu auf

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Rolls Royce strafft den Vertrieb der edlen Fahrzeuge. Der Verkauf in Europa wird aus einer Hand geleitet, die Sparte Mittlerer Osten muss direkt an den Vertriebsvorstand berichten.

Rolls Royce hat eine Umstrukturierung im Vertrieb angekündigt. David Archibald übernimmt mit Wirkung zum 1. Januar 2008 die neu geschaffene Position als Leiter des Vertriebs für Gesamteuropa und Südafrika. Er übernimmt damit zusätzlich die Aufgaben von Axel Obermüller, der am 31. Dezember in Ruhestand geht.

Archibald arbeitet seit 2002 für Rolls Royce als Vertriebsverantwortlicher für Großbritannien und Südafrika und hat in dieser Zeit eine deutliche Absatzsteigerung der Edelmarke erreichen. Unter seiner Führung sei Großbritannien zum weltweit zweitgrößten Absatzmarkt für die geworden, begründet Rolls Royce Archibalds Ernennung.

Die Schaffung der neuen Funktion als Leiter Vertrieb für Europa und Südafrika sei Teil der generellen Neuausrichtung der Marketing- und Vertriebsaktivitäten, die das weitere Wachstum des Autobauers sicherstellen sollen, sagte Graeme Grieve, Vorstand Marketing und Vertrieb von Rolls Royce. "Diese Weichenstellung kommt zu einem Zeitpunkt, da das Produktangebot mit dem Phantom Drophead Coupé in diesem und dem neuen Coupé im nächsten Jahr deutlich erweitert wird. Zum Ende des Jahrzehnts soll zudem noch ein kleineres Modell die Modellreihen erweitern."

Der derzeitige Verantwortliche für den Vertrieb in Kontinentaleuropa, Axel Obermüller, wird am 31. Dezember aus dem Unternehmen aussscheiden. Mit Wirkung zum 1. Janaur 2008 wird zudem Peter Schoppmann, Vertriebsleiter für den Mittleren Osten, direkt an Graeme Grieve berichten.