Santander Deutschland Bäume pflanzen statt Händler beschenken

Von Krzysztof Bauch 1 min Lesedauer

In der Vorweihnachtszeit verzichtet die herstellerunabhängige Bank auf Präsente für ihre Partner. Das Geld fließt in eine Baumpflanzaktion. In Thüringen und am Niederrhein sorgt Santander Deutschland für 9.000 neue Bäume.

Santander Deutschland will Bäume in Thüringen und am Niederrhein pflanzen lassen, anstatt Händlern von dem Geld Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Eine Baumschule zieht derzeit die Setzlinge heran, damit diese im Frühjahr gepflanzt werden können.(Bild:  Santander Deutschland)
Santander Deutschland will Bäume in Thüringen und am Niederrhein pflanzen lassen, anstatt Händlern von dem Geld Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Eine Baumschule zieht derzeit die Setzlinge heran, damit diese im Frühjahr gepflanzt werden können.
(Bild: Santander Deutschland)

Santander Deutschland will in diesem Jahr auf Weihnachtsgeschenke für seine Händlerpartner verzichten und das Geld stattdessen in ein ökologisches Projekt investieren. Geplant sei, in Thüringen und am Niederrhein die Pflanzung von rund 9.000 Bäumen zu finanzieren, teilte Santander in Mönchengladbach mit. In der nächstmöglichen Periode im März oder April kommenden Jahres sollen die Bäume gesetzt werden.

Das Start-up Baumpaten – welches Unternehmen und Privatpersonen Baumpatenschaften anbietet – setzt das Projekt um. Seit der Gründung 2021 hat das Unternehmen eigenen Angaben zufolge bisher rund 30.000 Bäume gepflanzt.

Partnerschaft mit den Baumpaten Deutschland

Maik Kynast, Bereichsleiter Vertrieb Mobilität, erläuterte, dass die Idee zum Projekt in diesem Jahr während einer Veranstaltung aufkeimte. Diese führte Mitarbeiter von Santander durch Wälder im Harz, die vom Borkenkäfer zerstört waren. Das hinterließ einen bleibenden Eindruck bei Santander, man sah Handlungsbedarf: „Daher verschicken wir in diesem Jahr keine Geschenke, sondern investieren das Budget in die Aufforstungsprojekte der Baumpaten Deutschland, mit denen wir zu diesem Zweck eine strategische Partnerschaft geschlossen haben“, sagte Kynast.

Santander könnte nach Einschätzung von Vorstand Thomas Hanswillemenke künftig häufiger in derlei Projekte investieren: „Wir setzen verstärkt auf digitale Tools, um den Papier-, Strom- und Tonerverbrauch sowie CO2 zu reduzieren. Dafür auch unsere Handelspartner zu motivieren, soll Teil von weiteren Aktionen sein, die wir mit den Baumpaten planen.“

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