Quartalszahlen Schaeffler schrumpft beim Umsatz

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Schaeffler verzeichnet in den ersten drei Monaten dieses Jahres einen geringeren Umsatz. Vor allem Europa und China belasten.

Schaeffler schrumpft beim Umsatz.(Bild:  Schaeffler)
Schaeffler schrumpft beim Umsatz.
(Bild: Schaeffler)

Der Auto- und Industriezulieferer Schaeffler hat die Schwäche der Autoindustrie in den ersten drei Monaten zu spüren bekommen. Der Umsatz ging gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf vergleichbarer Basis um 3,5 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro zurück, wie das Dax-Unternehmen am Mittwoch in Herzogenaurach mitteilte. Vor allem in Europa und China lief es schlechter. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern lag mit 276 Millionen Euro leicht unter dem vergleichbaren Vorjahreswert. Beim Umsatz verfehlte Schaeffler die Schätzungen von Experten, bei der erzielten bereinigten operativen Marge von 4,7 Prozent auf Vorjahresniveau trafen die Franken die Erwartungen.

Bei den Zahlen aus dem operativen Geschäft unterstellt Schaeffler, dass der im Oktober übernommene Antriebsspezialist Vitesco bereits das ganze Vorjahr zum Konzern gehört hätte. Schaeffler-Chef Klaus Rosenfeld bestätigte die Jahresprognose. Der auf die Schaeffler-Aktionäre entfallende Konzerngewinn sackte im ersten Quartal vor allem wegen Sondereffekten um fast zwei Drittel auf 83 Millionen Euro ab.

Rosenfeld erläuterte in einer Konferenz mit Analysten und Investoren, im Antriebsgeschäft mit reinen Batterieantrieben habe Schaeffler mit einem Umsatzplus von nahezu 43 Prozent fast sechs Prozentpunkte besser abgeschnitten als der Markt. Bei Hybridantrieben sowie bei den umsatzmäßig zurückgehenden Verbrennern lag Schaeffler allerdings weniger gut im Rennen. Für Hybridantriebe zeichnet sich jedoch Besserung ab, denn hier ergatterte Schaeffler mit Abstand die größten Aufträge. Insgesamt heimste das Unternehmen für Elektroantriebe (BEV plus Hybrid) mehr als vier Milliarden Euro an Bestellungen ein.

Am besten lief es bei Schaeffler nach wie vor in der Ersatzteilsparte, die den Umsatz um knapp elf Prozent ausweiten konnte. In unsicheren Zeiten kauften die Kunden weniger neue Autos, sondern reparierten ihre alten Fahrzeuge eher, sagte Rosenfeld. Das gab dem Konzern Halt, während es in der Autozulieferung (Elektromobilität sowie Antriebe und Chassis) und in der Sparte mit Wälz- und Kugellagern sowie der Industriezulieferung (Bearings & Industrial Solutions) abwärts ging. Das Ersatzteilgeschäft ist das kleinste Geschäftsfeld des Konzerns.

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