Scheibenreiniger im Test

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Wichtig ist auch die Frage, ob die Scheibenreiniger unter extremen, aber durchaus realistischen Bedingungen Schäden an Lack, Blinkern und Scheinwerfern anrichten oder die Düsen der Scheibenwaschanlage verstopfen können. Das hat nämlich unter Umständen teure Reparaturen zur Folge. Die Tester der Stuttgarter Kfz-Prüf- und Sachverständigenorganisation fanden heraus: Volle Lackverträglichkeit ist bei allen Produkten gegeben. Ebenso die Alkoholstabilität. Hier kommt es darauf an, dass bei der in der Übergangszeit nahezu zwangsläufigen Vermischung zwischen Sommer- und alkoholhaltigem Winterscheibenreiniger im Waschwasserbehälter keine Feststoffe ausfallen.

Reiniger verursachen Risse in den Scheinwerfern

Anders die Kunststoffverträglichkeit, die für Scheinwerfer und Blinker wichtig ist. Hier patzten Nigrin und RS 1000. Denn sie verursachten Risse in Polycarbonat-Testmustern, die eingespannt und mit gebrauchsfertigem Scheibenreiniger beträufelt 48 Stunden bei 80 Grad Celsius im Trockenschrank gelagert wurden. Autosol und Car-Technic verfehlten bei der Hartwasserstabilitätsprüfung das Klassenziel. Die soll zeigen, ob Sommerscheibenreiniger in Verbindung mit sehr kalkhaltigem Wasser den Kalk lösen und so letzten Endes sogar die Scheibenwaschanlage außer Gefecht setzen können.

Das Fazit der GTÜ-Prüfer lautet nach dem Test: Nur die besten Scheibenreiniger liefern ihre Leistung ohne Wenn und Aber.

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