Rücklagen als strategischer Baustein
Schutz vor wirtschaftlichen Schwankungen
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Zur Zukunftssicherung reichen klassische Rücklagen nicht mehr aus. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind viel volatiler als noch vor wenigen Jahren. Mittelständische Unternehmen sind gefordert, eine professionelle Investitions- und Liquiditätsplanung zu betreiben.
Kaufzurückhaltung im Neuwagengeschäft, dazu stark gestiegene Kosten für Personal, Energie und Kraftstoffe: Im April eröffnete das Amtsgericht Dresden das Insolvenzverfahren für das Autohaus Löbau. Der Ford-, Land-Rover- und Volvo-Händler, der neben dem Haupthaus im sächsischen Löbau noch eine Filiale in Zittau betreibt, ist händeringend auf der Suche nach Investoren: „Unser Ziel ist es, mit Interessenten ins Gespräch zu kommen und eine Übernahmevereinbarung zu erreichen, um das Autohaus Löbau erhalten zu können“, sagt Insolvenzverwalter Dirk Herzig.
Steigende Kosten, schrumpfende Gewinne: Die deutsche Wirtschaft steckt in der Krise. Viele mittelständische Unternehmen trifft die Flaute hart: 2024 rutschten hierzulande 21.964 Unternehmen in die Insolvenz – ein Plus von 23,1 Prozent im Vorjahresvergleich, zeigt eine Analyse der Wirtschaftsauskunftei CRIF. Die anhaltende Wachstumsschwäche belaste dabei zunehmend die Stabilität der Unternehmen, warnt Frank Schlein, Geschäftsführer von CRIF Deutschland. „Die Unternehmen in Deutschland sehen sich weiterhin mit erheblichen Problemen konfrontiert, darunter insbesondere hohe Energiekosten, Herausforderungen in der Lieferkette und geopolitische sowie politische Unsicherheiten.“ Die finanzielle Lage vieler Unternehmen werde zudem negativ durch gestiegene Produktionskosten, Auftragsmangel und höhere Personalausgaben beeinflusst.
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