Lackierung Schwarz-Weiß-Grau legen nochmals zu

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Bunte Autos? Nicht bei deutschen Autokäufern, denen farbenfrohe Experimente fremd scheinen. Der VDA hat eine Erklärung für die Entwicklung.

Grau ist nicht gleich Grau: Mercedes etwa hat ein hochwertiges Siliziumgrau im Programm.(Bild:  Mercedes-Benz)
Grau ist nicht gleich Grau: Mercedes etwa hat ein hochwertiges Siliziumgrau im Programm.
(Bild: Mercedes-Benz)

Deutsche Autokäufer hielten auch im vergangenen Jahr dem Farbentrio Grau, Schwarz und Weiß die Treue. Die Farbtöne dominierten die Zulassungsstatistiken mit einem Anteil von fast 79 Prozent, berichtet der Verband der Automobilindustrie (VDA). Knapp ein Drittel (31,6 %) der Neufahrzeuge war grau, 26,5 Prozent schwarz und ein Fünftel (20,7 %) weiß. Rund 2,2 Millionen der 2,8 Millionen neu zugelassenen Fahrzeugen waren somit achromatisch lackiert.

Damit konnte das Farb-Trio seinen Anteil in den vergangenen Jahren beständig weiter ausbauen: Im Jahr 2022 hatten sich 77,3 Prozent der Neuwagenkäufer in Deutschland für eine dieser drei Farben entschieden, im Jahr 2021 waren es 75,9 Prozent und im Jahr zuvor 75,8 Prozent. Die drei Farben belegen wie bereits im vergangenen Jahr und in unveränderter Reihenfolge auch die ersten drei Plätze.

Bei den chromatischen Farben konnte Grün um 25,8 Prozent auf 72.800 Einheiten zulegen, bleibt aber mit einem Anteil von 2,6 Prozent hinter Blau (9,6 %, 273.000 Einheiten) und Rot (5,1 %, 146.000 Einheiten). Größter Verlierer bei den chromatischen Farben war 2023 Orange: Die Zahl der orange lackierten Pkw ging fast um ein Viertel auf 21.800 zurück und lag bei einem Anteil von 0,8 Prozent am Gesamtmarkt. Auch andere bunte Farben haben Seltenheitswert. Gelb kommt auf immerhin noch 0,9 Prozent Marktanteil. Braun (0,6 %) und Lila/Violett (0,1 %) haben eine nur sehr kleine Fan-Gemeinde.

Ursächlich für den Trend zu Schwarz-Weiß-Grau ist aus Sicht des VDA der Gedanke der Käufer an den Wiederverkauf. Die Kunden rechneten sich bessere Verkaufs- oder Erlöschancen aus, wenn sie beim Neukauf auf die beliebtesten Farben setzen. „Damit unterliegt die Farbwahl einem sich selbst verstärkenden Effekt“, bilanziert der Verband.

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