Service Award 2009: Vertrauensbasis geschaffen

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Das Autohaus Peter geht einen Schritt weiter: Die Servicemitarbeiter greifen zusätzlich zum Hörer. „Ein Großteil der Kunden entscheidet sich nach dem Telefonat für einen Kauf“, weißt Andreas Peter aus Erfahrung. Entscheidend für eine erfolgreiche Vermarktung sei es, passende Angebote zu machen. Das erfordere viel Fingerspitzengefühl.

Eingelagert werden die Kundenräder und -reifen in einer neu gebauten, 1.200 Quadratmeter großen, mehrgeschossigen Halle. Sie ist für 6.000 Rädersätze ausgelegt. Aktuell halten dort rund 600 Rädersätze ihren Sommerschlaf.

Ausgeklügeltes Lagersystem

„Wir legen im Reifengeschäft viel Wert auf Professionalität“, betont Helmut Peter. So gibt es nicht nur eine eigene Reifensoftware, sondern auch ein ausgeklügeltes Lagersystem. Jedes Rad wird mit einem Strichcode versehen. Er hilft bei der Identifizierung und Zuordnung. Anschließend wandert das Rad an einen festen Platz. Die klassischen Lagerleichen gibt es im Autohaus Peter nicht. „Unsere Servicemitarbeiter kleben einen Aufkleber mit dem exakten Lagerplatz der Räder oder Reifen ins Kundenauto“, bemerkt Serviceleiter Veikko Junge.

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Wählen können die Servicekunden übrigens zwischen drei verschiedenen Räder- und Reifenpaketen: Das 12,90 Euro teure Basispaket umfasst den Räderwechsel inklusive einer Sicherheitskontrolle. Das 44,90 Euro teure Komfortpaket beinhaltet darüber hinaus die Radreinigung und die Einlagerung. Für 15 Euro mehr können die Kunden die Räder zusätzlich auswuchten und mit neuen Gewichten versehen lassen.

„Wir haben uns entschlossen, das Räder- und Reifengeschäft nicht den Reifenhändlern zu überlassen“, bringt es Helmut Peter auf den Punkt . „Wir sind sicher nicht die Billigsten, aber unsere Kunden haben Vertrauen in die Marke Peter“, fügt der Seniorchef hinzu.

Die Professionalisierung des Reifenmarketings wirkt sich auch positiv auf den Räderabsatz aus: Der ist von 781 verkauften Stück im Jahr 2006 auf 1.212 Stück im vergangenen Jahr gestiegen. Der Platz im Reifenlager könnte also bald knapp werden

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