Skoda: „Auf dem Weg zur Volumenmarke“

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Die Sprecher der Arbeitskreise informierten in ihren Ausführungen über die Arbeit des abgelaufenen Jahres, in dem naturgemäß Fragen zur neuen CI und den damit verbundenen Vertrags- und Richtlinien im Vordergrund standen. Hierzu werde Skoda Deutschland den Händlern bis Ende November einen sogenannten Sideletter mit den Vertrags- und Richtlinienänderungen schicken.

Überarbeitung der administrativen Prozesse

Der Vorstand thematisierte in seinen Ausführungen zudem die Schwächen der derzeitigen Abwicklung des Großkundengeschäfts beim Importeur. Er wies darauf hin, dass hier steuerliche Risiken drohten, und bat um dringende Überarbeitung der derzeitigen Regelungen. Ähnlich kritisch äußerten sich die Vertreter des Vorstands gegenüber dem VVD. Es sei eine etwas seltsame Geschäftspolitik, Vertragsänderungen per Videobotschaft anzukündigen. Die Händler, die vielfach seit vielen Jahren Vertragspartner seien, würden erwarten, dass der Versicherer mit ihnen im persönlichen Gespräch gegebenenfalls anstehende Änderungen bespreche.

Diskutiert wurden auch die Konditionen zu den Servicevereinbarungen des neuen Basisprodukts des VVD. Der Versicherer hat diese auf Druck des Verbands und der Skoda-Partner verbessert. Schließlich waren nahezu 40 Prozent der Skoda-Betriebe nicht bereit, die Servicevereinbarung zu den ursprünglichen Bedingungen zu unterzeichnen.

Auch an die Skoda Bank wandten sie sich mit der dringenden Bitte, dafür zu sorgen, dass der Verkäuferarbeitsplatz Sarah nicht nur besser funktioniere, sondern die Funktionen den heutigen Ansprüchen entsprächen. Es könne nicht sein, dass die Händler für ihre Kunden ein hochmodernes Konfigurationsprogramm in ihren Ausstellungsräumen installieren würden, ein solches Instrument für den Verkauf aber nur unvollkommen zur Verfügung stehe.

Abschließend meinte Peckruhn, dass er trotz aller geäußerten Kritik dankbar sei für das Modellfeuerwerk des Herstellers. Er sei sich sicher, dass die anstehenden neuen Fahrzeuge die Händler optimistisch in die Zukunft schauen lassen könnten.

Über 300 Händler nahmen an der Tagung teil, in der turnusmäßig die Neuwahl des Vorstands anstand. Wieder gewählt wurden die bisherigen Mitglieder des Vorstands: Thomas Peckruhn als Vorsitzender, Günther Rube und Kersten Borst als seine Stellvertreter, sowie Jochen Schandert, Werner Rindt, Hans Mette und Andreas Müller als weitere Vorstandsmitglieder.

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