Skoda sieht E-Anteil bis 2025 bei 25 Prozent

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Doch ein Schritt nach dem anderen und zurück zum Vision E: „Für uns ist er kein echter SUV, sondern eher ein Crossover, eben ein CUV mit skulpturalen Formen und einer neuen Dreidimensionalität – gerade an den Flanken“, erläutert Designer Marko Jertic ebenso blumig wie wortreich. „Es gibt vorne den typischen Skoda-Powerdome. Ohne den Verbrennungsmotor können wir in der Front weitgehend auf Lufteinlässe verzichten.“ Der Vision E ist dabei von vorne und hinten zweifelsfrei als Skoda zu erkennen. Ob es die langen LED-Lichtbahnen in der Front, ebenso wie die Heckleuchten in Kristalloptik ausgeführt, in die Serie schaffen, darf jedoch bezweifelt werden.

Auf der Straße steht der Vision E mit einer Breite von 1,92 Metern und einer Höhe von 1,55 Metern, wie Skoda findet, ziemlich präsent. Dank eines langen Radstands sowie der kurzen Überhänge vorn und hinten haben die Techniker einen Skoda-typischen großzügigen Innenraum geschaffen. „Derzeit arbeiten wir im Konzern mit zwei Radständen“, erläutert Produktmanager Haak, „der des Vision E liegt bei 2,85 Metern.“

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Technisch basiert Skodas Vision E auf dem jüngst von Volkswagen eingeführten Modularen Elektrobaukasten (MEB), bei dem Spur und Radstand weitgehend variabel sind. Die Serienversion vom ersten hauseigenen Elektromodell wird über eine elektrische Hinterachse angetrieben. Die Leistung von 225 kW / 306 PS reicht für eine abgeregelte Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h. Optional gibt es einen Allradantrieb mit zwei Elektromotoren vorne und hinten.

Wie bei allen Fahrzeugen auf dem MEB befinden sich die Batteriezellen zwischen den beiden Achsen im Unterboden. „So können wir einen flachen Boden realisieren. Das gibt uns neue Möglichkeiten in Bezug auf Innenraumgestaltung und autonomes Fahren“, unterstreicht Vorstands-Chef Bernhard Maier, „die maximale Reichweite des Vision E wird bei 500 Kilometern liegen.“

Integration des autonomen Fahrens

Mit dem Elektromodell des Vision E will Skoda auch einen großen Schritt in Richtung autonomes Fahren machen. Gemäß den Voraussetzungen der Stufe drei für autonomes Fahren soll der Tschechen-Crossover unter anderem selbstständig im Stau fahren, per Autopilot Strecken auf Autobahnen zurücklegen, Überholen, freie Parkplätze suchen sowie allein ein- und ausparken können. Dafür stehen diverse Sensoren mit unterschiedlichen Reichweiten und verschiedene Kameras bereit, die das Verkehrsgeschehen überwachen.

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