Krisenmanagement mit Notfallplan und Versicherungsschutz So manövrieren Betriebe sicher durch Krisen

Von Harald Czycholl-Hoch 7 min Lesedauer

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Ob Naturkatastrophen oder Pandemien, Lieferprobleme oder die Inflation: Krisen treffen Unternehmen meist unvorbereitet – und können gravierende wirtschaftliche Auswirkungen haben. Was Betriebe tun können, um krisenfest zu werden.

Krisenmanagement ist Teamarbeit: Alle Mitarbeiter müssen Risiken erkennen können und im Notfall wissen, wer für was verantwortlich ist.(Bild:  Prostock-studio - adobe.stock.com)
Krisenmanagement ist Teamarbeit: Alle Mitarbeiter müssen Risiken erkennen können und im Notfall wissen, wer für was verantwortlich ist.
(Bild: Prostock-studio - adobe.stock.com)

Die Katastrophe traf das Autohaus Griesbeck völlig unvorbereitet – und sie war so einschneidend, dass sie einen festen Platz in der Unternehmenshistorie einnimmt: „2013: Das Jahrhundert-Hochwasser zerstört den Hauptsitz in Deggendorf – es folgt ein monatelanger Wiederaufbau“, heißt es auf der Internetseite des niederbayrischen Traditionsunternehmens.

Es war der 4. Juni 2013, als sich infolge eines Dammbruchs das Donauwasser seinen Weg durch den Deggendorfer Ortsteil Fischerdorf bahnte und dort für Chaos und Zerstörung sorgte. Auch das Autohaus Griesbeck wurde komplett überflutet – und damit auch 272 der insgesamt 312 auf dem Gelände stehenden Fahrzeuge, die meisten davon hochpreisige Autos der Marken Jaguar und Land Rover. Lediglich 40 Fahrzeuge konnten nach Unternehmensangaben noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Auch die Gebäude wurden erheblich beschädigt – insgesamt belief sich der Schaden an Immobilien, Inventar und Fahrzeugen auf satte elf Millionen Euro. Glück im Unglück für das Unternehmen: Den Großteil des Schadens trug die Versicherung.