Urteil Spanische Klägerin bekommt im Dieselskandal Schadenersatz von Audi

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Rund 800 Klagen von Audi-Kunden aus Spanien liegen dem Landgericht Ingolstadt im Rahmen des Dieselskandals vor. Eine spanische Klägerin erhält nun in einem Musterverfahren 500 Euro Schadenersatz.

Im Zusammenhang mit dem Dieselskandal hat das Landgericht Ingolstadt einer spanischen Audi-Eigentümerin 500 Euro Schadenersatz zugesprochen. (Bild:  ZDK/Pro Motor)
Im Zusammenhang mit dem Dieselskandal hat das Landgericht Ingolstadt einer spanischen Audi-Eigentümerin 500 Euro Schadenersatz zugesprochen.
(Bild: ZDK/Pro Motor)

Das Landgericht Ingolstadt hat im Zusammenhang mit dem Dieselskandal einer spanischen Audi-Eigentümerin 500 Euro Schadenersatz zugesprochen. Das Gericht hatte den Prozess als Musterverfahren geführt, da insgesamt etwa 800 Klagen von Audi-Kunden aus Spanien in Ingolstadt liegen. Das am Freitag verkündete Urteil sei aber noch nicht rechtskräftig, berichtete ein Gerichtssprecher (Az. 81 O 3625/19).

Das Ingolstädter Landgericht ist wegen des dortigen Sitzes der Volkswagen-Tochter Audi zuständig. Das Urteil der deutschen Zivilkammer muss allerdings auf spanischem Recht basieren. In den Verfahren geht es um unzulässige Abgas-Manipulationen an den Fahrzeugen. Bei den anderen Klagen aus Spanien sind die Richter des Landgerichts nicht an das Urteil des Musterverfahrens gebunden.

In dem aktuellen Fall hatte die Klägerin die Rückzahlung des Kaufpreises des Autos verlangt. Diesbezüglich konnte sich die Klägerin aber nicht durchsetzen. Über die von den Richtern festgelegten 500 Euro immaterieller Schadenersatz hinaus sei die Klage abgewiesen worden, erläuterte der Gerichtssprecher.

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