E-Auto-Reparatur Spezielles Öl für elektrische Antriebe

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Der Automechanika-Auftritt von ZF Aftermarket steht im Zeichen des „E“: Mit dabei sind neue E-Fluids – Schmieröle, die besonders auf die Anforderungen von Elektro- oder Hybridaggregaten abgestimmt sind. Auch das Ersatzteilangebot des Unternehmens für E-Autos wächst.

Mehr Wirkungsgrad und besseren Schutz der Komponenten in elektrifizierten Antrieben sagt ZF seinen neuen E-Fluids nach.(Bild:  Nova Design)
Mehr Wirkungsgrad und besseren Schutz der Komponenten in elektrifizierten Antrieben sagt ZF seinen neuen E-Fluids nach.
(Bild: Nova Design)

Der Autozulieferer ZF schätzt, dass bis 2030 rund die Hälfte aller weltweit produzierten Automobile rein elektrisch oder hybrid-elektrisch fahren werden. Und das hat natürlich Auswirkungen auf den Aftermarket: Ersatzteile, Betriebsstoffe und Reparaturverfahren für diese Fahrzeuge müssen entwickelt und auf den Markt gebracht werden, damit die freien Werkstätten auch künftig noch Fahrzeuge reparieren können.

Eine dazu passende Neuheit präsentiert ZF Aftermarket auf der Automechanika, die vom 13. bis zum 17. September in Frankfurt/Main stattfindet. Es handelt sich um zwei neue Hochleistungsöle: „ZF Lifeguard E-Fluid“ für Reduktionsgetriebe und Elektromotoren von E-Fahrzeugen und „ZF Lifeguard Hybrid“ für Pkw-Hybridgetriebe. Da das Drehmoment in elektrischen Antriebssträngen oft höher ist als in Verbrennungsmotoren, müssen diese neuen E-Fluids höchste Leistungs- und Qualitätsstandards erfüllen. Als OE-Systemlieferant garantiert ZF die Erfüllung dieser hohen Anforderungen.

Lifeguard E-Fluid und Lifeguard Hybrid sollen laut Hersteller besseren Schutz für den Antriebsstrang bieten, den Verschleiß verringern, den Wirkungsgrad erhöhen und die Temperaturkontrolle selbst bei starker Beschleunigung und Rekuperation verbessern.

Pro-Tech-Partner als Elektroauto-Experten

Auch das Produkt-Portfolio für Elektro- und Hybridfahrzeuge baut ZF Aftermarket deutlich aus. Es beinhaltet unter anderem Lenkungs- und Fahrwerkkomponenten der Marke Lemförder für die Modelle VW ID 4 und ID 3, Sachs-Stoßdämpfer für den BMW i3 und TRW-Bremsbeläge vom Typ Elektric Blue für das Tesla Model S.

Um die Werkstätten besser auf die Arbeit an elektrifizierten Fahrzeugen vorzubereiten, reichert ZF Aftermarket auch sein Werkstattkonzept Pro-Tech mit weiteren Elementen an. Neben das vorhandene Hochvolt-Training treten neue Service-Schulungen. Mit einer neuen Signalisierung sowie Marketinginstrumenten können sich Werkstätten gegenüber den Verbrauchern als E-Mobilitätsspezialisten präsentieren.

Größeres Angebot aus wiederaufgearbeiteten Lenkungen

Ein weiterer Schwerpunkt des Automechanika-Auftritts von ZF Aftermarket ist das deutlich erweiterte Portfolio an wiederaufgearbeiteten Lenkgetrieben. Die elektromechanische Servolenkung hat sich mittlerweile in praktisch allen Pkw-Segmenten etabliert. Selbst schwere SUV und Limousinen sowie Transporter sind immer häufiger mit dieser Lenkungsbauart ausgestattet.

Reparaturen am Lenkgetriebe selbst sind allerdings nicht möglich; dieses muss stets komplett ausgetauscht werden. Mit wiederaufgearbeiteten Ersatzteilen können Werkstätten ihren Kunden trotzdem zeitwertgerechte Reparaturangebote machen. Neu eingeführt werden TRW-Lenkgetriebe unter anderem für weitverbreitete Fahrzeugmodelle wie Audi A3, Skoda Octavia, Volkswagen Golf V/VI und den Passat.

Auch das Wabco-Lenkgetriebe-Programm für Nutzfahrzeuge wird deutlich ausgebaut: Neu im Angebot sind nun Lenkgetriebe unter anderem für die Marken DAF, Iveco, Scania, Renault und Volvo Trucks.

Neuer Standort und neues Standkonzept auf der Automechanika

Erstmals begrüßt ZFs Aftermarket-Organisation ihre Gäste auf der Automechanika im Forum der Messe Frankfurt. Statt eines statischen Messe-„Stands“ hat das Unternehmen einen lebendigen Marktplatz zum Netzwerken vorbereitet. Die große Hauptbühne eignet sich für Live-Präsentationen, während auf der Werkstattbühne Schulungsprogramme stattfinden.

„Nach fast drei Jahren des Lockdowns freue ich mich, unsere Kunden wieder auf unserem ZF-Automechanika-Stand begrüßen zu dürfen. Hier können wir ihnen persönlich zeigen, wie wir die weitere serviceorientierte Ausrichtung des Mobilitätsökosystems gemeinsam vorantreiben können“, erklärt Philippe Colpron, Leiter ZF Aftermarket. „Die flächendeckende Durchdringung des Fahrzeugbestands mit Konnektivitätsfunktionen, Software und Elektroantrieben ebnet den Weg für eine echte Revolution im Aftersales. Darauf müssen sich alle Werkstätten jetzt vorbereiten. Die frühzeitige Antizipation anstehender Änderungen und eine proaktive Vorbereitung sind entscheidende Erfolgsfaktoren für alle im Aftermarket.“

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