Staiger schließt drei Autohäuser
Der Stuttgarter GM-Händler Auto Staiger schließt Ende März seine Standorte in Böblingen, Schorndorf und Köngen. Geschäftsführer Dr. Paul Schäfer nennt "starken Umsatzrückgang" und "unausgelastete Kapazitäten" als Gründe.
Das Stuttgarter Traditionsunternehmen Auto-Staiger wird im Frühjahr drei Standorte in der Region Stuttgart aufgeben. Wie die Stuttgarter Zeitung (Donnerstagsausgabe) berichtet, werden am 31. März die Staiger-Filialen in Böblingen-Hulb, Schorndorf (Rems-Murr-Kreis) und Köngen (Kreis Esslingen) geschlossen. Grund für die Standortschließungen seien die im vergangenen Jahr stark gefallenen Umsätze der Autohandels-Gruppe.
"Wir können unsere Kapazitäten nicht mehr auslasten", erklärte Staiger-Geschäftsführer Dr. Paul Schäfer gegenüber der Zeitung. Das vergangene Geschäftsjahr sei "katastrophal" gewesen. Schäfer bezifferte den Umsatzrückgang im Vergleich zu 2006 auf zwölf Prozent. Dies entspreche mehr als 20 Millionen Euro. Deshalb wolle man die drei kleineren Standorte aufgeben. Weitere Schließungen seien nicht geplant.
Auto-Staiger ist im Großraum Stuttgart Vertragshändler für die GM-Marken Opel, Saab und Chevrolet und unterhält dort bislang 16 Standorte. Weitere Dependancen gibt es in Schwäbisch-Gmünd, Potsdam, Brandenburg und Prag. Insgesamt beschäftigt Auto-Staiger 680 Mitarbeiter. 36 von ihnen müssen im Zuge der angekündigten Standortschließungen gehen. Mit dem Betriebsrat, der den Kündigungen bereits zugestimmt habe, sei ein Sozialplan vereinbart worden, erklärte Schäfer gegenüber der Stuttgarter Zeitung.