Insolvenz Starcar ist zahlungsunfähig

Von Malika Matkarimova 1 min Lesedauer

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Der Hamburger Autovermieter meldet Insolvenz an. Der Mietwagenverleih läuft an allen Standorten vorerst weiter – doch die Zukunft ist ungewiss. Etwa 615 Arbeitnehmer sind davon betroffen

Mietwagen sind noch verfügbar – doch Unsicherheit herrscht über den Fortbestand des Unternehmens.(Bild:  KI-generiert)
Mietwagen sind noch verfügbar – doch Unsicherheit herrscht über den Fortbestand des Unternehmens.
(Bild: KI-generiert)

Die Starcar GmbH Kraftfahrzeugvermietung ist zahlungsunfähig, teilte das Unternehmen mit. Das Amtsgericht Hamburg leitete am 24. Oktober 2025 ein Insolvenzverfahren ein. Damit verliert das Unternehmen die Kontrolle über sein Vermögen. Für Kunden hat dies zunächst keine unmittelbaren Folgen: Der Mietwagenverleih läuft nach Mitteilung vorerst normal weiter. An allen bundesweiten Standorten können Fahrzeuge angemietet werden. Ob dies dauerhaft möglich bleibt, hängt von der weiteren Entwicklung ab.

Kritischer ist die Lage für die 615 Vollzeitbeschäftigten des Unternehmens. Ab sofort zahlt nicht mehr Starcar ihre Gehälter und Löhne – der Staat springt ein. Das Insolvenzgeldgesetz regelt dies: Arbeitnehmer erhalten ihre Entgelte über die Arbeitslosenversicherung. Allerdings ist diese Absicherung zeitlich begrenzt. Die Beschäftigten wurden über die Situation informiert; Entlassungen sind derzeit nicht bekannt.

Ob sich das Unternehmen noch stabilisieren lässt, entscheidet nun Rechtsanwalt Christoph Morgen von der Kanzlei Brinkmann & Partner. Als Insolvenzverwalter prüft er, ob eine Umstrukturierung, ein Teilverkauf oder die komplette Zerschlagung die beste Lösung darstellt.

Gründe für die Zahlungsunfähigkeit nannten die Beteiligten nicht. Im Sommer hatte das Unternehmen noch einen Umsatzsprung von 340 auf 510 Millionen Euro verkündet. Laut einem Bericht der „Wirtschaftswoche“ habe sich die finanzielle Situation des Unternehmens aber zunehmend verschlechtert. Unter anderem wurden dem Bericht zufolge nun Kredite fällig. Der Versuch, die Laufzeiten zu verlängern, scheint gescheitert zu sein.

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