Autonomes Fahren Stellantis-Chef sieht keine Chance für Level-5-Pkw

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Autonomes Fahren galt lange als das nächste große Ding der Automobilindustrie. Die Begeisterung in der Branche ist aber mittlerweile abgeklungen. Carlos Tavares hält Level-5-Pkw für unerreichbar. Andere sehen die Zukunft nüchterner.

Ein Autos, das wirklich komplett selbsttätig fährt, ist noch weit weg.(Bild:  Volvo)
Ein Autos, das wirklich komplett selbsttätig fährt, ist noch weit weg.
(Bild: Volvo)

Der Hype um das autonom fahrende Auto ist vorbei. Fahrzeuge auf dem höchsten Automatisierungslevel werde es niemals geben, erklärte Stellantis-Chef Carlos Tavares im Rahmen des CAR-Symposiums in Bochum. Als Beispiel für die Grenzen der Technik brachte er den verkehrsreichen Pariser Place de L’Etoile am Arc de Triomphe ins Spiel – ein Roboterfahrzeug werde diesen notorisch chaotischen Platz mit zwölf einmündenden Straßen niemals überqueren können, erwartet Tavares.

Etwas nüchterner sieht das Thema Christophe Périllat, Chef des französischen Zulieferers Valeo, der zu den größten Anbietern von Lidar-Systemen für teil- und hochautomatisiertes Fahren zählt. Im Bereich Pkw rechnet auch er in absehbarer Zeit nicht mit Fahrzeugen auf den Autonomie-Leveln 4 und 5. Und auch für das technisch heute bereits erreichbare Level 3 sieht er für 2030 einen Marktanteil von gerade einmal 2 bis 3 Prozent. Diese hochautomatisierten Autos dürften sich vor allem in der Luxusklasse finden.

Die Level-3-Technik ermöglicht dem Fahrer, bestimmte Fahraufgaben zeitweise an den Computer auszulagern und selbst den Blick vom Verkehr abzuwenden. Auf den Stufen 4 und 5 übernimmt die Technik dauerhaft das Steuer, Lenkrad und Pedalerie sind dann verzichtbar. Diese Systeme erwartet Périllat vor allem bei kommerziellen Robotaxi-Diensten in den USA und China.

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