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Innovatorenporträt: Kärcher

Strahlende Aussichten

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Die Lösung für das Problem Trockeneislagerung/-transport

Die Entwickler von Kärcher haben sich auf die Fahne geschrieben, genau diesen prinzipiellen Nachteil zu eliminieren. Das Ergebnis ihrer Bemühungen hört auf den Namen Ice Blaster IB 10/8 L2P und ist nichts anderes als das weltweit erste Trockeneisstrahlgerät, das benötigte Pellets selbst erzeugt. Wie? Ganz einfach indem es aus einer Druckgasflasche flüssiges Kohlendioxid entnimmt und es verdampfen lässt. Dadurch kühlt das Gas stark ab, sodass ein Teil als CO2-Schnee gefriert. Aus diesem Schnee formt der Ice Blaster IB 10/8 L2P dann sein eigenes Strahlgut, die Pellets.

Trotz eigener Pellet-Fabrik ist der Ice Blaster keineswegs ein riesiger Klotz, im Gegenteil. Das Gerät ist etwa so groß wie ein Schweißgerät und mit seinen 90 Kilogramm auch ähnlich schwer. Dank zweier großer Räder und der beiden Lenkrollen kann der Anwender das Gerät leicht manövrieren. Hinzu kommt, dass das Schlauchpaket mit einer Länge von fünf Metern ein bequemes, mobiles Arbeiten ermöglicht: Der Nutzer muss das Gerät nicht im Abstand von einem halben Meter oder mehr ständig hinter sich herziehen, sondern profitiert von einem praxisnahen Arbeitsradius.

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Mal schnell sauber machen? Kein Problem!

Ebenso unproblematisch ist die Handhabung des Geräts im Werkstattalltag: „Wenn ich es benötige, hole ich einfach das Gerät hervor, schließe die Strom- und die Luftleitung an, drehe die Gasflasche auf und lege los. Da muss ich nichts vorab planen, Trockeneis beschaffen usw. – einfach loslegen“, fasst Andreas Prokein, Geschäftsführer beim Autohaus Heinrich, seine Erfahrungen mit dem Kärcher-Produkt zusammen.

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Trockeneisstrahlen endlich praktisch

Für Andreas Prokein, Geschäftsführer des Autohauses Heinrich in Oberasbach, ist das Trockeneisstrahlkonzept von Kärcher die effektive Reinigungsmethode für zahlreiche Anwendungen.
Für Andreas Prokein, Geschäftsführer des Autohauses Heinrich in Oberasbach, ist das Trockeneisstrahlkonzept von Kärcher die effektive Reinigungsmethode für zahlreiche Anwendungen.
( Bild: AH Heinrich )

Redaktion: Was war der Auslöser für Sie, sich den Ice Blaster IB 10/8 L2P zuzulegen?

Andreas Prokein: Als freier Mehrmarkenbetrieb haben wir es in der Werkstatt einerseits oft mit sehr jungen Fahrzeugen zu tun, andererseits dank unserem Serviceangebot für Young- und Oldtimer auch regelmäßig mit alten Modellen. Gerade die tragen oft deutliche Spuren der Zeit. Wenn wir beispielsweise einen Motor revidieren, befreien wir die einzelnen Aggregateteile mit unserem Trockeneisstrahler im Handumdrehen von alten Öl- und Fettverkrustungen. Früher mussten wir da oft stundenlang mit Handwerkzeugen und Chemie arbeiten. Und auch der Motorraum lässt sich prima mit Trockeneis reinigen. Der Begriff „wie neu“ ist da oftmals keine Übertreibung, so glänzt das alles selbst nach Jahrzehnten wieder. Oder nehmen Sie zerklüftete Alufelgen, die von Bremsenabrieb regelrecht verkrustet sind. Mit dem Trockeneisstrahler kommt man mit höchster Reinigungskraft bis in die kleinste Ritze. Und selbst verrostete/festgebackene Schraubenverbindungen können Sie durch extremes Herunterkühlen mit Trockeneis prima lösen.

Das heißt, Trockeneisstrahlen ist also eher was fürs Grobe?

Nein, keineswegs. Man kann das Gerät selbstverständlich einstellen. Mit weniger Eis und weniger Druck befreien wir auch Lüfterdüsen, Schalterzwischenräume und anderes im Bereich Armaturenbrett von Staub, wo wir selbst mit Bürsten und Pinseln nicht hinkommen. Flecken in Dachhimmeln gehen weg, ohne dass wir diese nass machen müssen, mit allen bekannten Nachteilen. Gleiches gilt für Sitzpolster. Gerade bei Letzteren lassen sich mit Trockeneis hartnäckige Speisereste und anderes bis in die letzte Faser regelrecht herauslösen, wo ich mit Bürsten und selbst Tornador und Co. den Dreck immer nur tiefer einmassiere oder Gefahr laufe, die Textilfasern zu beschädigen.

Macht also ein Trockeneisgerät andere Reinigungsmethoden überflüssig?

Das Trockeneisstrahlen hat unbestritten viele Vorteile. Ich sehe es als eine zeit- und zweckgemäße Ergänzung zu anderen Methoden. Gerade Kärchers neuestes Konzept mit der integrierten Pellet-Erzeugung ist ein Meilenstein in Sachen gelegentlicher und spontaner Einsatz. Es macht die Anwendung dieser Technik in Kfz-Werkstätten um ein Vielfaches leichter. Aufgrund seiner kompakten Abmessungen und seines Prinzips kann es jedoch nicht mit der Leistung eines „großen“ Geräts ohne eigene Pellet-Erzeugung konkurrieren. Einen vollständigen Fahrzeugunterboden von altem Bitumen zu befreien, dafür eignet es sich nicht. Auch muss man wie bei vielem die Kosten im Auge haben. In die größte CO2-Flasche mit Steigrohr passt eine Füllung von 37,5 Kilogramm. Die kostet circa 45 Euro und ist nach 40 bis 110 Minuten Strahlen aufgebraucht.

Was müssen Werkstätten noch beachten?

Die Bedienung des Geräts ist super einfach und alles andere als eine Raketenwissenschaft. Es gibt drei Leistungsstufen, die ich wählen kann, sowie einen An-/Ausschalter, das war’s. Gut gefällt mir auch, dass man lediglich einen normalen Stromanschluss mit 230 Volt benötigt, also keinen Starkstrom. In Sachen Luftversorgung empfehle ich einen Schraubenkompressor und einen entsprechend großen Kessel. Der Luftbedarf kann bis zu 800 Liter bei 10 bar die Minute betragen. Ach ja, und da CO2 in zu hoher Konzentration bekanntlich ungesund ist, sollten Sie auf eine ausreichende Belüftung achten. Deshalb besitzt der Ice Blaster IB 10/8 L2P einen dünnen Abgasschlauch, der aus dem Raum oder am besten ins Freie geführt werden sollte. Verbleibt der Abgasschlauch innerhalb eines Gebäudes, muss der Anwender auf eine stärkere Belüftung achten. Generell empfiehlt es sich, beim Reinigen mit Trockeneis stets einen CO2-Sensor zu tragen.

Dabei nutzt der freie Betrieb das Prinzip des Trockeneisstrahlens nicht nur für typische Anwendungsfälle, wie sie oben aufgelistet sind. Gerade auch Bauteile, die sich sonst nur mühsam reinigen lassen oder bei denen mithilfe klassischer Methoden das Risiko besteht, sie zu beschädigen, lassen sich mit gefrorenem CO2 schnell und leicht säubern. So lassen sich beispielsweise festgebackene Dichtungsreste von einem Gehäuse einfach „wegblasen“, anstatt sie mühsam mit Schaber, Drahtbürste und Schleifleinen und um zig Stehbolzen herum abkratzen zu müssen.

Gleiches gilt im Fall verschmutzter Kontakte in Steckern und Steckverbindern beziehungsweise in elektrischen/elektronischen Bauteilen wie Steuergeräten, die stromlos gemacht wurden: Auch sie kann der Anwender reinigen, ohne Angst vor Wasserschäden oder Ähnlichem haben zu müssen.

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