E-Mobilität Stromtanken beim ZDK

Autor: Doris Pfaff

Autos mit einem E auf dem Nummernschild parken auch zunehmend in der Tiefgarage des ZDK. Der Bedarf an einer Stromtankstelle ist also da. Eine entsprechende Ladeinfrastruktur zu errichten, war allerdings nicht von heute auf morgen möglich.

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(Bild: Pfaff/»kfz-betrieb«)

Inzwischen sind rund 1,7 Millionen elektrifizierte Fahrzeuge auf deutschen Straßen unterwegs, knapp die Hälfte sind davon sind reine Elektroautos (BEV) oder Plug-in-Hybride (PHEV). Das sind rund 1,7 Prozent des gesamten Fahrzeugbestands. Die Tendenz ist stark steigend, auch dank des Umweltbonus.

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) stellt sich dem Thema nicht nur aus verbandspolitischer Hinsicht, sondern auch als Arbeitgeber: Auf den eigenen Parkplätzen stehen am Standort in Bonn inzwischen regelmäßig E-Fahrzeuge, entweder Privatwagen der Mitarbeiter oder Dienstwagen. Der Bedarf an Lademöglichkeiten für E-Autos dürfte noch weiter steigen, wenn künftig wieder Besucher ins Verbandshaus kommen, zum Beispiel aus den Landes- oder Fabrikatsverbänden zu Ausschusssitzungen. Christoph Stricker, ZDK-Referent der Abteilung Betriebs-, Volkswirtschaft und Fabrikate und zuständig für Elektromobilität, sollte deshalb die Bedingungen für eigene ZDK-Stromtankstellen ausloten.

Über den Autor

 Doris Pfaff

Doris Pfaff

Redakteurin bei »kfz-betrieb«, Ressort Verbände & Politik