Subaru: Zwei Räder statt Allradantrieb
Vertriebs- und Servicepartner des Importeurs können ihren Kunden ab Oktober markeneigene Fahrräder anbieten.

Subaru Deutschland hat ab Oktober auch Fahrräder im Programm. Wie der Importeur in Friedberg mitteilte, können die Service- und Vertriebspartner ihren Kunden die Zweiräder im Rahmen des Zubehörprogramms anbieten. Dafür erhalten sie einen Bonus, der sich wie bei den übrigen Zubehörteilen errechnet, sagte Subaru-Pressesprecherin Andrea Wolf auf Nachfrage von »kfz-betrieb«.
Deutschland ist damit das erste Vertriebsgebiet, in dem unter dem Subaru-Label auch Fahrräder angeboten werden. Eine Ausweitung auf andere Märkte wäre denkbar, geplant ist laut Andrea Wolf aber noch nichts. Ein Absatzziel für die Zweiräder gebe es nicht. Auch müssten die Handelspartner keine Modelle vorhalten, da sie ausschließlich auf Bestellung gefertigt werden.
Kooperationspartner ist der deutsche Fahrradgroßhandel JBS Trading mit Sitz in Eschweiler. Dort werden die speziell für Subaru entwickelten Fahrräder montiert. Die einzelnen Komponenten stammen teils aus Deutschland, teils aus Asien. Rund vier Wochen beträgt die Lieferzeit für einen zweirädrigen Subaru.
Modelle für Stadt und Land
Kunden können zwischen einem Trekking-Cross-Bike für 699 Euro und einem Trekking-City-Bike für 749 Euro wählen. Grund für den Aufpreis ist die bessere Serienausstattung: Bei den City-Rädern sind Schutzbleche, Gepäckträger, Radständer und eine LED-Beleuchtung mit Standlicht Standard. Für die Cross-Räder bietet Subaru als Zubehör ein Licht-Set inklusive Akku und Ladegerät an.
Beide Varianten sind in einer Herren- und einer Damenversion verfügbar. Alle Räder sind laut Pressemeldung weiß lackiert; beim aufgebrachten Subaru-Schriftzug können sich Käufer zwischen den Farben Schwarz und Blau entscheiden. Die Herren-Räder mit 28-Zoll-Bereifung sind in sieben Rahmengrößen von 45 bis 64 Zentimeter erhältlich, die Damen-Ausführungen in drei Rahmengrößen von 43 bis 53 Zentimeter.
Sinnvolle Ergänzung zum Zubehörprogramm
Jörg Kracke, Leiter Aftersales bei Subaru Deutschland, sieht das Angebot als sinnvolle Ergänzung zum Zubehörprogramm der Allrad-Marke; „Der Markt für Fahrräder wächst seit einigen Jahren kontinuierlich. Gerade im urbanen Umfeld ist das Fahrrad immer bedeutender für die individuelle Mobilität.“
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