Suzuki-Händlernetz führungslos
Personelle Veränderungen bei Suzuki: Der Leiter Händlernetzentwicklung Joachim Getz verlässt das Unternehmen, Dieter Schadel übernimmt die Zubehörsparte.
Joachim Getz, Leiter Händlernetz-Entwicklung Suzuki Europe, verlässt zum 31. Juli auf eigenen Wunsch die Automobilsparte des Importeurs. Der 50-jährige Manager Dealer Network war erstmals seit April 1999 für Suzuki tätig. Bis zum 30.9.2000 betreute er das Händlernetzwerk der damaligen Suzuki Auto Deutschland in Oberschleißheim.
Zum 1.10.2004 kehrte Getz nach einer vierjährigen Auszeit zu Suzuki zurück und arbeitete seither als Leiter Händlernetzentwicklung. Zu seinen Hauptaufgaben in den vergangenen Jahren gehörten die Neustrukturierung der Händlerorganisation und die Einsetzung von neuen Partnern. Darüber hinaus führte Joachim Getz erfolgreich das Händlerinformationssystem „DID“ ein und initiierte das Schulungsprogramm „Profi(t) Club“. Ein Nachfolger steht noch nicht fest.
Reorganisation der Zubehörsparte Eine neue Aufgabe im Unternehmen übernimmt Dieter Schadel. Der bisherige General Manager für die Entwicklung, den Einkauf und den Vertrieb von Zubehör für die Bereiche Automobile, Motorrad und Marine für den europäischen Raum bekleidet ab sofort den Posten des Directors Accessoires Europe. Er löst damit Tomohisa Fushimi, Director Parts and Accessories, ab, der in die Suzuki-Zentrale nach Hamamatsu wechselt. Dort wird er den Bereich Zubehör für alle Märkte außerhalb Japans verantworten.
In enger Abstimmung mit der japanischen Zentrale leitet Dieter Schadel fortan den Zubehörbereich für die Bereiche Automobile, Motorrad und Marine für Europa von der deutschen Zentrale in Bensheim aus. In diesem Zuge sollen Schritt für Schritt Freigabeprozesse von der Suzuki Motor Corporation auf den Standort Bensheim übertragen werden. „Ziel ist es, möglichst viele Importeure bei der Auswahl und Gestaltung von Zubehörteilen einzubeziehen um ein akzeptiertes Zubehörprogramm europaweit verfügbar zu haben“, umreißt Schadel seine neue Aufgabe.