Teilehandel: Ertragschancen nutzen
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Noch erzielen die Kfz-Betriebe mit dem Verkauf von Ersatzteilen gute Renditen. Das könnte sich jedoch ändern, da neue Marktplayer und Onlinehändler die Preistransparenz im lukrativen Teilegeschäft erhöhen.
Wichtige Ertragssäulen der markengebundenen Autohäuser und unabhängigen Kfz-Betriebe waren im vergangenen Jahr der Service sowie der Verkauf von Ersatzteilen und Zubehörartikeln. 28 Prozent der Vertragshändler der Automobilhersteller und 36 Prozent der Inhaber von freien Werkstätten erzielten hier eine Umsatzrendite zwischen zwei und fünf Prozent. Dies ergab die Branchenindexbefragung der Redaktion »kfz-betrieb« und der Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe. In 14 Prozent aller befragten Unternehmen lag die Rendite sogar zwischen sieben und zehn Prozent. Dass sich das Werkstattgeschäft 2018 stabil entwickelt, prognostizieren 67 Prozent der Betriebsinhaber. Nur fünf Prozent rechnen mit sinkenden Umsatzrenditen im Service und im Teilehandel.
Allerdings könnten der zunehmende Wettbewerb im Teilemarkt und das veränderte Kundenverhalten die (noch) attraktiven Margen im Ersatzteilgeschäft schmälern. Denn auch Onlineanbieter und neue Marktplayer wie Amazon haben längst das lukrative Teilegeschäft für sich entdeckt. Sie machen die Preise im Teilehandel transparent und erhöhen somit den Druck auf die Renditen. Darunter leiden vor allem kleine, regionale Teilehändler, deren Anzahl kontinuierlich sinkt.
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