Tesla-Fahrer klaut der Polizei Strom

Von Christoph Seyerlein

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Als die Restreichweite seines Tesla Model 3 knapp wurde, suchte ein Autofahrer nach einer Lösung – und wurde bei einer Baustelle in Mettmann fündig. Dummerweise baut dort gerade nicht irgendwer, sondern die örtliche Polizei.

Ein weißes Tesla Model 3 löste bei der Polizei in Mettmann „Einbruchalarm“ aus.(Bild:  Easton Chang)
Ein weißes Tesla Model 3 löste bei der Polizei in Mettmann „Einbruchalarm“ aus.
(Bild: Easton Chang)

Ein Tesla-Fahrer hat am vergangenen Sonntag bei der Polizei in Mettmann auf kuriose Weise einen Einbruchalarm ausgelöst. Der Mann war gegen 19:30 Uhr auf dem Weg nach Hause als er bemerkte, dass die Batterieladung seines weißen Tesla Model 3 nicht mehr für die restlichen 80 Kilometer ausreichen würde.

Daraufhin stoppte der 48-Jährige vor einer Baustelle in Mettmann, deren Bauzaun offenstand. Er legte sein Ladekabel durch den Zaun und zapfte die Steckdose im unverschlossenen Toilettencontainer neben dem Männerpissoir an.

Allerdings handelte es sich vor Ort nicht um irgendeine Baustelle: Am Adalbert-Bach-Platz in Mettmann wird aktuell die Kreisleitstelle der örtlichen Kreispolizeibehörde gebaut. Dementsprechend ist die Baustelle besonders abgesichert. Mit dem Betreten löste der Mann den Einbruchalarm aus.

So flog der Stromdiebstahl direkt auf und der 48-Jährige musste sich unmittelbar den Fragen der Beamten stellen. Dabei gab er an, ihm sei nicht bewusst gewesen, dass er sich nicht nur unberechtigt Zugang auf die Baustelle verschafft habe, sondern auch, dass die „Entziehung elektrischer Energie“ eine Straftat darstellen kann. Geholfen hat jene Argumentation wenig: Die Polizei hat ein Strafverfahren gegen den Tesla-Fahrer eingeleitet.

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