Tesla muss Leistungsangaben korrigieren

Von Christoph Seyerlein

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Der Elektroautobauer stolpert über eine EU-Richtlinie und muss die Leistungsangaben der Allradversionen des Model S um bis zu 233 PS herabsetzen.

Mit Allradantrieb erreicht das Model S nicht die ursprünglich von Tesla angegebene Leistung.(Foto:  Tesla)
Mit Allradantrieb erreicht das Model S nicht die ursprünglich von Tesla angegebene Leistung.
(Foto: Tesla)

Tesla muss bei Model-S-Modellen mit Allradantrieb die Leistungsangaben nach unten korrigieren. Wie die Zeitschrift „Auto, Motor und Sport“ berichtet, zwingt eine EU-Richtlinie, nach der nur die tatsächlich zu erreichende Nennleistung ausschlaggebend ist, den Elektroautobauer dazu, seine Katalogwerte zu ändern.

Tesla hatte bislang bei Allradversionen des Model S die Leistung der Motoren an beiden Achsen einfach addiert. Für das Topmodel P85D gab der Hersteller so eine Systemleistung von 772 PS an, die sich aus 262 PS an der Vorderachse und 510 PS an der Hinterachse zusammensetzten. Allerdings hat die Batterie der Elektroautos nicht genug Power, um beide Motoren gleichzeitig mit Volllast zu betreiben.

Aus diesem Grund musste Tesla nun die „batteriebegrenzte Motorwelle-Höchstleistung“ für das P85D auf seiner Homepage auf 539 PS heruntersetzen. Auch andere Varianten sind betroffen, so kommt die Version 85D nun auf 422 PS, der 70D auf 332 PS. Immerhin: Da sich an der Hardware faktisch nichts ändert, bleiben Drehmomentangaben und die Fahrleistungen unverändert.

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