Verbandskrise Thomas Peckruhn wendet sich direkt an Innungen

Von Doris S. Pfaff 4 min Lesedauer

In einem offenen Brief wirbt der ZDK-Präsident bei den Innungen der ausgetretenen Landesverbände für Einigung und Schulterschluss im Streit zwischen dem Kfz-Handwerk und dem Handel. ZDH-Präsident Jörg Dittrich soll als Mediator den Streit schlichten.

ZDK-Präsident hat sich nun im Verbandsstreit direkt an die Innungen gewandt und sie in einem offenem Brief über den aktuellen Stand informiert. (Bild:  ZDK)
ZDK-Präsident hat sich nun im Verbandsstreit direkt an die Innungen gewandt und sie in einem offenem Brief über den aktuellen Stand informiert.
(Bild: ZDK)

Im Verbandsstreit wendet sich Thomas Peckruhn, Präsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), in einem offenen Brief direkt an die Obermeister der Kfz-Innungen in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Das sind jene Innungen, deren Landesverbände zum Jahresende aus dem ZDK ausgetreten sind und die die Trennung der Geschäftsstelle zwischen ZDK und Zentralverband Kraftfahrzeughandwerk (ZVK) ebenfalls zum Ende des Jahres erwirkt hatten.

Peckruhn beschreibt in seinem Brief die aktuelle Situation zwischen den Verbänden – derzeit klagen neun ZVK-Mitglieder gegen den ZVK-Beschluss zur Aufteilung der bisherigen Mitgliedsbeiträge und AÜK-Systementgelte. Bis zur Geschäftsstellentrennung hatten sich beide Verbände diese geteilt, sodass auch keine doppelten Mitgliedsbeiträge fällig wurden.