Globaler Pkw-Markt Toyota baut Position als Absatzweltmeister weiter aus

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

Der japanische Toyota-Konzern bleibt weltweit der Neuwagenprimus. Der Konzern steigerte im zurückliegenden Jahr den Absatz um 4,6 Prozent, während der Absatz der globalen Nummer zwei, des Volkswagenkonzerns, sogar schrumpfte.

Das Toyota-Logo zierte im Jahr 2025 mit Abstand am häufigsten ausgelieferte Neufahrzeuge.(Bild:  Toyota)
Das Toyota-Logo zierte im Jahr 2025 mit Abstand am häufigsten ausgelieferte Neufahrzeuge.
(Bild: Toyota)

Der weltgrößte Autobauer Toyota hat im vergangenen Jahr mehr Autos verkauft und den Vorsprung vor Volkswagen als Nummer zwei ausgebaut. Weltweit verkaufte Toyota 11,3 Millionen Fahrzeuge aller Konzernmarken, wie das japanische Unternehmen mitteilte. Das waren 4,6 Prozent mehr als im Vorjahr und auch knapp 100.000 mehr als im bisherigen Rekordjahr 2023.

Volkswagen wurde damit erneut klar auf Platz zwei verwiesen. Anders als Toyota hatten die Wolfsburger 2025 einen leichten Rückgang verbucht: Die Auslieferungen an Kunden sanken um 0,5 Prozent auf knapp unter 9 Millionen Fahrzeuge. Vor allem in China und den USA litt VW unter schwachen Verlaufszahlen.

Vorsprung vor VW wächst

Toyotas Vorsprung erhöhte sich damit auf mehr als 2,3 Millionen Fahrzeuge. Bis 2019 hatten sich Toyota und VW mehrere Jahre lang ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert, das Toyota dann für sich entscheiden konnte. Im Jahr 2020 lösten die Japaner den Volkswagenkonzern als weltgrößten Fahrzeug-Hersteller ab. Den Spitzenplatz konnten sie nun zum sechsten Mal in Folge verteidigen.

Zulegen konnte Toyota vor allem auf dem Heimatmarkt Japan und in den USA, wo der Konzern mehrere Werke betreibt. Die USA sind mit mehr als 2,5 Millionen verkauften Fahrzeugen der wichtigste Markt der Kernmarken Toyota und Lexus, noch vor dem japanischen Heimatmarkt mit gut 1,5 Millionen Einheiten. Mehr als die Hälfte der in den USA verkauften Fahrzeuge wird auch dort hergestellt.

In Deutschland gingen die Verkaufszahlen des Branchenprimus dagegen zuletzt etwas zurück – auf noch knapp über 100.000 Einheiten. Auch in Europa waren die Toyota-Verkaufszahlen rückläufig (-6,9 % / 931.000 Einheiten), während die Marken des Volkswagenkonzerns um 5,1 Prozent auf 3,57 Millionen Einheiten zulegten.

Hyundai leidet unter US-Zöllen

Derweil meldet Hyundai rückläufige Gewinnzahlen: Der südkoreanische Autobauer hat im vierten Quartal wegen der US-Zollpolitik im Tagesgeschäft deutlich weniger verdient. Hinzu kommen Belastungen durch eine trägere Entwicklung der Elektromobilität in einigen Märkten.

Der operative Gewinn sackte um 40 Prozent ab auf 1,7 Billionen Won (rund 1 Mrd. Euro), wie das Unternehmen in Seoul mitteilte. Der Umsatz stieg indessen um 0,5 Prozent auf 46,8 Billionen Won.

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