Trends in der Karosserie-Reparatur

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Das 17. Expertenmeeting Karosserie-Instandsetzung hat den veränderten Werkstoffmix im Karosseriebau und die dafür notwendigen Techniken in der Werkstatt beleuchtet.

Auf Einladung des Fachmagazins »kfz-betrieb« haben am Dienstag rund 120 Branchenfachleute in Würzburg Trends und Entwicklungen in der Karosserie-Instandsetzung diskutiert. Unter anderem versammelte das 17. "Expertenmeeting Karosserie-Instandsetzung" Vertreter von Herstellern und Werkstätten an einem Tisch.

Die fortgesetzten Veränderungen in der Fertigung der Karosserien von Fahrzeugen würden in den Werkstätten immer deutlicher spürbar, lautete der Tenor der Veranstaltung. Hochfeste Stähle, der Mix aus Stahl und Kunststoffen sowie Aluminiumkarosserien erfordern neue Arbeits- und Reparaturtechnik von den Mitarbeitern. Einerseits werden die Fahrzeuge dadurch leichter und sicherer, andererseits wird der Reparaturaufwand zugleich komplexer und teurer.

Neue Materialien, neue Arbeitstechniken

Die Folgen sind neue Techniken und Geräte, die notwendig werden, um günstige und sichere Reparaturen zu gewährleisten. Über diese Entwicklungen diskutierten 120 Experten aus der deutschen Karosserie- und Lackbranche. Themen der Vorträge waren unter anderem neuartige Punktschweiß-Verfahren, schnell trocknende UV-Lacke und die Anwendung des bleifreien Schwemmzinns.

"Wir haben hier die führenden Fachleute Deutschlands zu diesen Themen beieinander", kommentiert Konrad Wenz, Ressortleiter Technik des »kfz-betrieb« und Organisator des Meetings, die Teilnehmerliste. An der geschlossenen Veranstaltung, zu der die Teilnehmer weit im Vorfeld angeschrieben und eingeladen wurden, nahmen unter anderem Vertreter von Ford, VW, BMW, Daimler, Renault und Audi teil.

Seitens der Reparaturbetriebe beteiligten sich Fachleute des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) und des Zentralverbands Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) an der Diskussion. Vertreter der HUK Coburg sowie von Audatex und Sachverständige von TÜV, Dekra, KÜS und GTÜ ergänzten die Runde. 18 Aussteller informierten zudem über ihr Produkt- und Leistungsangebot. ? Einen ausführlichen Bericht über die Ergebnisse des Expertenmeetings lesen Sie in Ausgabe 30 des »kfz-betrieb«, das am 24. Juli erscheint.