TRW: Neuer Diagnosetester

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Ist das Easycheck nach zirka drei Sekunden betriebsbereit, kann sich der Anwender rasch durch das Menü klicken: „Ja“-, „Nein“-, sowie „Rauf“-/„Runter“-Tasten dürften auch Nicht-Diagnoseprofis vor keinerlei Probleme stellen. Die verwendeten Abkürzungen der einzelnen Fahrzeugsysteme und Komponenten in Englisch (z. B. EC = Motorsteuerung, GND = Fahrzeugmasse) verlangen allerdings nach einer gewissen Eingewöhnung – ein mitgeliefertes Glossar erklärt die einzelnen Kürzel detailliert.

Festgestellte Fehlerspeicherinhalte oder Live-Daten gibt das Easycheck mittels eines etwas grobpixeligen Monochrom-Displays aus. Vorteil der „rustikalen“ Anzeige: Sie ist robust und liefert unter allen Lichtverhältnissen ablesbare Ergebnisse.

Solide Konstruktion

Stichwort Robustheit: Die Ingenieure von TRW haben das stabile Kunststoffgehäuse ihres kleinen Alleskönners zusätzlich mit einer griffgünstigen und stoßunempfindlichen Hartgummischale versehen sowie die Bedienelemente (insgesamt sechs Tasten) als große und werkstatttaugliche Folientaster ausgeführt. Die Anschlusskabel verfügen über einen stabilen Knickschutz bzw. entsprechende Zugentlastung – gute Voraussetzungen für eine lange Nutzungsdauer im harten Werkstattalltag.

Wie jeder Computer bzw. jedes Gerät, das mit diesen kommuniziert, benötigt auch dieses Diagnosegerät Software-Updates. TRW bietet Werkstätten diese in zweierlei Versionen an. Zum einen für die Kunden, die nur eine der möglichen Funktionen (siehe Aufzählung am Anfang) nutzen: Sie zahlen 200 Euro für drei Jahre Updates. Alle mit mehr als einer verfügbaren Funktionsgruppe überweisen 350 Euro auf des Konto von TRW. Dafür erhalten auch sie drei Jahre lang entsprechende Updates. Wie? Einfach das mitgelieferte Adapterkabel mit Easycheck und dem USB-Anschluss am PC verbinden, Daten via Internet aufspielen – fertig. Wem die genannten Beträge zu hoch sind: kein Problem. Der TRW-Tester ist bzw. bleibt auch ohne Update voll funktionsfähig und quittiert nicht seinen Diagnosedienst.

Um diesen nutzen zu können, müssen Werkstätten jedoch zunächst investieren: 375 Euro kostet das Easycheck mit einer der eingangs aufgelisteten Funktionsgruppen. Eine zweite Gruppe kostet 100 Euro Aufpreis. Für 575 Euro erhält der Käufer das „All-inclusive-Modell“ mit uneingeschränktem Nutzungsumfang. So haben Werkstätten letztendlich doch die Möglichkeit, sich zu entscheiden – wenn auch nur in bestimmten Grenzen. Weitere Informationen Sie hier.

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