Übersicht: Klimaservicegeräte

Redakteur: Markus Lauer

Der Bedarf an Klimaservicegeräten steigt kontinuierlich. Jedoch können nur die Werkstätten das Geschäft rund um Wartung, Service und Reparatur von Klimaanlagen ausschöpfen, die in die richtigen Geräte investieren.

Der Anteil der Neufahrzeuge mit Klimaanlagen nimmt stetig zu. Bei Neuwagen verzichten bereits 90 Prozent aller Käufer nicht mehr auf den kühlen Komfort. Dieses Potenzial gilt es zu nutzen. Jedoch können nur die Werkstätten das Geschäft rund um Wartung, Service und Reparatur von Klimaanlagen ausschöpfen, die in die richtigen Geräte und Hilfsmittel investieren.

Durch Schläuche und winzige systembedingte Leckagen gehen pro Jahr bis zu 15 Prozent der Klimaanlagen-Füllmenge verloren. Nach zwei bis drei Jahren fehlt so fast ein Drittel der wichtigen Flüssigkeit. Mit dem Kältemittel geht auch das Schmiermittel verloren. Zwangsläufig steigt dadurch die Gefahr eines Kompressorschadens.

Jedes moderne Klimaservicegerät hat seine speziellen Eigenschaften. Der Anwender in der Kfz-Werkstatt muss entscheiden, für welchen Zweck er die Servicestation einsetzen will. Die Anwender lassen sich in drei Hauptgruppen einteilen:

1. Gruppe

Dazu gehören Karosseriebetriebe und Kfz-Werkstätten, die ein Servicegerät brauchen, um instand gesetzte Pkw-Klimaanlagen wieder aufzufüllen oder gelegentlich einen Kundendienst durchzuführen. Die Servicestation brauchen sie nicht oft, deshalb amortisiert sie sich nur, wenn sie in der Anschaffung günstig ist. Die Anlage sollte eine einfache Bedienerführung und eine gute Bedienungsanleitung haben, da der Benutzer selten mit dem Gerät arbeitet.

2. Gruppe

Hier finden sich Firmen wieder, die täglich mindestens einen Klimaservice durchführen. Der Kauf eines Geräts der oberen Preisklasse lohnt sich. Niedrige Wartungs- und Unterhaltskosten stehen weit vorne auf der Anforderungsliste, sowie Gerätezuverlässigkeit und schneller Service des Anbieters. Schließlich kostet ein Geräteausfall bei guter Auslastung viel Geld.

3. Gruppe

Zur Kundenklientel dieser Betriebe gehören Lkw-Fuhrparks oder gar Omnibusunternehmen. Die Klimaanlagen dieser Nutzfahrzeuge werden teilweise mit mehr als zehn Litern Kältemittel gefüllt. Deshalb sollte an der Servicestation eine große Vorratsflasche vorhanden sein. Außerdem ist ein hoher Leistungsgrad der Pumpen für kurze Absaug- und Füllzeiten gefordert.

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