Kfz-Gewerbe NRW „Um sicher zu gehen, müssen wir aus dem ZDK austreten“

Von Doris S. Pfaff 5 min Lesedauer

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Im Interview erläutert Frank Mund, Präsident des Kfz-Gewerbes NRW die Beweggründe des Landesverbands, aus dem Zentralverband auszutreten. Der Hauptgrund ist die Sorge vor doppelten Beiträgen.

Für Frank Mund, Präsident des Kfz-Gewerbes NRW, war der Mitgliederbeschluss zum geplanten Austritt des Landesverbands aus dem ZDK alternativlos. (Bild:  Kfz-Gewerbe NRW)
Für Frank Mund, Präsident des Kfz-Gewerbes NRW, war der Mitgliederbeschluss zum geplanten Austritt des Landesverbands aus dem ZDK alternativlos.
(Bild: Kfz-Gewerbe NRW)

Die Mitglieder Ihres Landesverbands haben unter Vorbehalt dem geplanten ZDK-Austritt zugestimmt. Einige äußerten Bedenken wegen der kurzen Frist. Warum drängte der Landesverband auf die Entscheidung?

Frank Mund: Die Kündigungsfrist der Mitgliedschaft des Landesverbands beim ZDK beträgt ein Jahr. Wenn wir 2026 austreten wollen, müssen wir also bis Ende dieses Jahres kündigen. Wenn wir nicht fristgerecht kündigen können, müssten wir uns darauf verlassen, dass wir vorzeitig austreten dürfen. So hatte es der Präsident Arne Joswig angeboten. Dann hätten wir uns aber darauf verlassen müssen, dass die Mitgliederversammlung des ZDK dem auch zustimmt. Da dieses Votum nicht sicher vorherzusehen ist, haben wir den bekannten Weg gewählt.