Würzburger Karosserie- und Schadenstage 2025 (WKST) Unfallschadenreparatur mit gebrauchten Ersatzteilen

Von Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz 7 min Lesedauer

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Im Sinne der nachhaltigen Reparatur will der Münchner Versicherungskonzern Allianz den Einsatz von gebrauchten Ersatzteilen forcieren. Ist das nachhaltig oder eher Greenwashing? Die WKST gehen den offenen Fragen zu diesem Thema nach.

Auch in diesem Jahr wird es wieder Live-Reparaturen während der Würzburger Karosserie- und Schadenstage geben.(Bild:  Stefan Bausewein)
Auch in diesem Jahr wird es wieder Live-Reparaturen während der Würzburger Karosserie- und Schadenstage geben.
(Bild: Stefan Bausewein)

Die Ankündigung der Allianz, künftig bei der Unfallreparatur auch gebrauchte Ersatzteile einsetzen zu wollen, führte in der K&L-Branche zu konträren Diskussionen. Die Allianz will dadurch die CO2-Emissionen bei der Unfallinstandsetzung senken. Zudem reagiert der Versicherungskonzern damit auf die explodierenden Kosten in der Unfallreparatur, die zu einem Großteil auf exorbitante Preissteigerungen bei Ersatzteilen zurückzuführen sind. Diese beiden Argumente sind jedoch in der unfallinstandsetzenden Branche höchst umstritten.

Der Versicherer will in Deutschland den Gebrauchtteilemarkt für drei bis acht Jahre alte Fahrzeuge ankurbeln. Bei entsprechender Verfügbarkeit von Ersatzteilen ließen sich hierzulande pro Jahr bis zu 420.000 Tonnen CO2 einsparen, hieß es in einer Presseerklärung des Versicherungskonzerns.