Kfz-Gewerbe Bayern „Uns geht es um die Sache, nicht darum, zu spalten“

Von Doris S. Pfaff 3 min Lesedauer

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Wird auch das bayerische Kfz-Gewerbe seine ZDK-Mitgliedschaft kündigen? Darüber entscheidet am kommenden Samstag die Jahresversammlung. Präsident Günter Friedl erklärt im Interview die Position seines Verbandes.

Günter Friedl, Präsident des bayerischen Kfz-Gewerbes, (hier beim Verbandstag im November 2024) möchte nicht als Spalter verstanden werden. Dem Verband gehe es allein um die Interessen seiner vielen Mitglieder. Für den ZDK sieht er neben dem ZVK eine Zukunft als starker Verband.(Bild:  Holger Zietz - VCG)
Günter Friedl, Präsident des bayerischen Kfz-Gewerbes, (hier beim Verbandstag im November 2024) möchte nicht als Spalter verstanden werden. Dem Verband gehe es allein um die Interessen seiner vielen Mitglieder. Für den ZDK sieht er neben dem ZVK eine Zukunft als starker Verband.
(Bild: Holger Zietz - VCG)

In der seit fast einem Jahr dauernden Verbandskrise von ZDK und ZVK, gilt das Kfz-Gewerbe Bayern - neben dem Kfz-Gewerbe NRW - als führender Kritiker des ZDK. Warum?

Günter Friedl: Uns geht es um die Sache, nicht darum, zu spalten oder zu zerstören. Unsere sieben Innungen zählen mehr Mitglieder als manche Landesverbände. Deren Ziele und Interessen vertrete ich, dafür haben mich unsere Mitglieder gewählt. Wie alle anderen Vorstandsmitglieder habe auch ich eine Verschwiegenheitserklärung unterschrieben. Daran halte ich mich und werde deshalb zu den Details der Verhandlungen nichts sagen.