Präsident des Kfz-Gewerbes Bayerns „Unsere Stimme in Berlin bleibt erhalten“

Von Doris S. Pfaff 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Bayern hat seine ZDK-Mitgliedschaft gekündigt. Eine spätere Rückkehr in die Verbandsfamilie wird zwar intern diskutiert, ist aber nicht zwingend, erklärt Günter Friedl, Präsident des bayerischen Kfz-Gewerbes.

Günter Friedl, Präsident des Kfz-Gewerbe Bayern, erläutert im Interview die Austrittsgründe des Landesverbands aus dem ZDK.(Bild:  Holger Zietz - VCG)
Günter Friedl, Präsident des Kfz-Gewerbe Bayern, erläutert im Interview die Austrittsgründe des Landesverbands aus dem ZDK.
(Bild: Holger Zietz - VCG)

Das Kfz-Gewerbe Bayern verlässt den ZDK Ende des Jahres. Warum?

Günter Friedl: Wir wollten verhindern, ab Januar doppelte Mitgliedsbeiträge, also Beiträge im Bundesinnungsverband und ZDK zahlen zu müssen. Dieser entscheidende Punkt konnte bis zu unserem Verbandstag nicht geklärt werden. Ein Verbleib im ZDK hätte erhebliche Mehrkosten bedeutet, die wir nicht auf die Betriebe abwälzen wollten. Es ging uns also nicht um Symbolpolitik, sondern um eine solide, praxisnahe und zukunftsfähige Grundlage für die Arbeit unserer Verbände. Durch unsere Zugehörigkeit zum Bundesinnungsverband bleibt unsere Stimme in Berlin erhalten.