Export Viele deutsche Elektroautos gehen ins Ausland

Quelle: dpa

2021 wurden mehr BEVs exportiert als importiert. Nach amtlichen Destatis-Berechnungen macht dieser Export-Sektor bereits einen zweistelligen Milliardenbetrag aus.

Volkswagen-Händler bekommen im laufenden Jahr nur noch knappe Kontingente des ID 3 und ID 4.
Volkswagen-Händler bekommen im laufenden Jahr nur noch knappe Kontingente des ID 3 und ID 4.
(Bild: Seyerlein/VCG)

Der Außenhandel der deutschen Automobilindustrie hängt zunehmend an E-Autos. Bei einer Inlandsproduktion von rund 328.000 Einheiten mit batterie-elektrischem Antrieb wurden im vergangenen Jahr rund 300.000 Pkw im Wert von 12,6 Milliarden Euro exportiert, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag berichtete.

Das waren fast doppelt so viele Export-Elektrofahrzeuge wie im Vorjahr und mehr als drei Mal so viele wie 2019. Wichtigste Zielländer waren Großbritannien, die USA und Norwegen. Umgekehrt wurden 292.000 E-Autos im Wert von 7,5 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Sie kamen am häufigsten aus Frankreich, der Slowakei und den USA.

Verbrenner-Produktion um 23 Prozent rückläufig

Die Produktion der BEVs war 2021 in Deutschland um 86 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Im gleichen Zeitraum ging der Bau von Verbrenner-Modellen um 23 Prozent auf rund 2,2 Millionen Einheiten zurück.

Nach bereits bekannten Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes waren zu Beginn dieses Jahres 618.000 Elektroautos in Deutschland zugelassen. Das waren exakt doppelt so viele wie ein Jahr zuvor. Hybridfahrzeuge sind dabei nicht miteingerechnet.

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