VW ID 7 Tourer Volkswagens Business-Kombi wird elektrisch

Quelle: sp-x 3 min Lesedauer

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Die ID-Familie von Volkswagen bekommt wieder Zuwachs. Die Kombi-Version des ID 7 soll die Gene des Passat Variant in die Neuzeit tragen. Allerdings unter einer anderen Bezeichnung.

Von vorne ist der Touring der ID-7-Limousine wie aus dem Gesicht geschnitten.(Bild:  VW)
Von vorne ist der Touring der ID-7-Limousine wie aus dem Gesicht geschnitten.
(Bild: VW)

Vom ersten VW-Kombi, dem 1500 von Anfang 1962, bis zum neuen Business-Passat heißt das Mehr an Kofferraum und Variabilität bei den Wolfsburgern „Variant“. Doch jetzt muss sich die breit gefächerte Zielgruppe von Familien bis zu berufsmäßig Reisenden umstellen. Mit dem Kombi der ID-7-Reihe hält die schon von diversen Mitbewerbern genutzte Bezeichnung „Tourer“ Einzug. Warum? Weil es sich um ein global angebotenes Auto handelt. Und sich Menschen in anderen Ländern unter Variant nichts vorstellen könnten, heißt es bei VW.

Ob man das nun befürwortet oder nicht – klar ist jedenfalls nach der ersten Begegnung mit dem Tourer: Er hat durchaus das Zeug, den Erfolg der Passat-Kombis fortzuführen. Wobei man bei VW noch ein bisschen weiter geht und angesichts der Heckpartie des Neuzugangs auch Anklänge an den Arteon Shooting Brake sieht. Also an die derzeit eleganteste Art des gepflegten Gepäcktransports mit einem Volkswagen. Das Ladevolumen des vollelektrischen Tourer kommt mit 545 bis 1.714 Litern allerdings nicht ganz an die 690 bis 1.920 Liter des neuen Passat Variant heran.

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Großes Platzangebot

Bei VW verweist man stolz auf die beinahe zwei Meter lange Ladefläche. Die steigt allerdings beim Übergang zur umgeklappten Rückbank-Lehne schräg an – was die Nutzbarkeit für große Transportstücke einschränkt. Positiv macht sich das gegenüber der Limousine gerade nach hinten gezogene Dach für die Kopffreiheit der Fond-Passagiere bemerkbar. Optional gibt es ein „Smart Glas“-Panoramadach, das per Kopfdruck zwischen blickdicht oder durchsichtig wechseln kann und darüber hinaus ein paar zusätzliche Zentimeter an Kopffreiheit bietet.

Technisch ist der Tourer weitestgehend identisch mit der ID-7-Limousine. Heißt: Beide sind 4,96 Meter lang, ohne Außenspiegel 1,86 Meter breit und 1,54 Meter hoch. Der Radstand misst 2,97 Meter, was für reichlich Raum auf allen Plätzen sorgt. Je nach Ausführung optional oder serienmäßig kommt der ID 7 Tourer mit Lichtbändern zwischen den Scheinwerfern und Heckleuchten sowie mit beleuchteten VW-Logos daher.

Das Infotainmentsystem mit einem 15 Zoll großen Touchscreen integriert erstmals auch Chat GPT in die Sprachsteuerung. Dazu gibt es auf Wunsch eine Wellness-App, die per Musik, Belüftung und Ambientebeleuchtung je nach Lust und Laune für die Aufmunterung oder die Beruhigung des Fahrenden eingesetzt werden kann. Serienmäßig ist das Augmented-Reality-Head-up-Display, das alle wichtigen Infos vor dem Fahrer auf die Windschutzscheibe projiziert. Erstmals lässt sich die aktive Navigation von iPhones oder Android-Smartphones per Apple Carplay oder Android Auto in die Augmented-Reality-Weganzeige integrieren – laut VW wird damit einer der meistgenannten Kundenwünsche umgesetzt.

Einstiegspreis voraussichtlich knapp unter 60.000 Euro

Natürlich hat der ID 7 Tourer analog zu seinem Limousinen-Bruder Annehmlichkeiten wie Sitze mit Druckpunktmassage und eine Phalanx von Assistenzsystemen zu bieten. Und reichlich Kraft, nämlich 210 kW/286 PS und ein maximales Drehmoment von 545 Newtonmetern. Die zum Start im Frühsommer 2024 angebotene Version „Pro“ bietet einen netto 77 kWh großen Akku. Kurz darauf soll laut VW der „Pro S“ mit 86 kWh folgen. Mit dem größeren Energiespender soll der Kombi bis zu 697 Kilometer weit kommen, mit dem kleineren dürfte ein WLTP-Wert von rund 600 Kilometern drin sein. Geladen werden die Akkus mit maximal 175 und 200 kW. Den Verbrauch gibt VW mit 14,1 bis 16,3 kWh pro 100 Kilometer an.

Zu den Preisen äußerten sich die Wolfsburger noch nicht. Angesichts der knapp 57.000 Euro, die aktuell mindestens für die Limousinen-Version verlangt werden, sind aber knapp unter 60.000 Euro als Einstiegsmarke realistisch.

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