Sparmaßnahmen Volkswagen streicht Top-Managern die Porsche-Dienstwagen

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Auf der Suche nach Sparpotenzial geht es bei Volkswagen auch den Managern an den Kragen. Sie müssen auf die Option Porsche-Dienstwagen verzichten. Eigentlich verkraftbar, geklagt wird trotzdem.

Mal schnell im Porsche 911 zur Besprechung gedüst – für Volkswagen-Manager geht das nicht mehr. Die Option auf ein Porsche-Modell als Dienstwagen ist gestrichen.(Bild:  Porsche)
Mal schnell im Porsche 911 zur Besprechung gedüst – für Volkswagen-Manager geht das nicht mehr. Die Option auf ein Porsche-Modell als Dienstwagen ist gestrichen.
(Bild: Porsche)

Top-Manager der Marke Volkswagen müssen auf Porsche-Modelle als Dienstwagen verzichten. Seit Anfang des Jahres gelte, dass es nicht mehr möglich sei, einen Porsche als Dienstwagen zu bestellen, bestätigte ein Volkswagen-Sprecher am Sonntag einen entsprechenden Bericht der „Bild“. Bislang hatten Führungskräfte weitgehend freie Wahl zwischen den Modellen des Konzerns.

Seitdem werde die Regelung auch so gehandhabt. Dabei gehe es um Geld: „Es ist tatsächlich eine Kosteneinsparung.“ Davon betroffen sind nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur rund 200 Mitarbeiter. Bekannt wurde der Vorgang, weil Betroffene bereits gegen die Streichung ihres bisherigen Dienstwagen-Privilegs vor dem Arbeitsgericht in Braunschweig klagen, wie das „Manager Magazin“ berichtet.

Volkswagen hatte jüngst ein Effizienz- und Sparprogramm aufgelegt. In diesem Jahr soll es früheren Angaben zufolge vier Milliarden Euro Ergebnisverbesserung bringen, 2025 dann sieben Milliarden Euro und ab 2026 zehn Milliarden Euro pro Jahr. Wie hoch die Ersparnis durch das Porsche-Verbot ausfällt, sagte der Sprecher nicht. Vor Kurzem war bekannt geworden, dass Volkswagen die aktuellen Absolventen von dualen Studiengängen für ein bis maximal zwei Jahre in der Produktion einsetzen will – und nicht wie ursprünglich gedacht in der Verwaltung.

Laut „Bild“ bleibt nur Porsche-Managern und Konzernvorständen das Firmenwagen-Privileg erhalten. Dem Bericht zufolge gibt es aber schon Klagen am Arbeitsgericht in Braunschweig gegen das Porsche-Verbot.

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