Drittes Quartal Volvo verdient mehr als erwartet

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Der schwedische Autobauer hat im dritten Quartal von dem vor einiger Zeit eingeleiteten Sparprogramm profitiert. Volvo legte trotz sinkenden Umsatzes beim Ebit deutlich zu.

(Bild:  Volvo)
(Bild: Volvo)

Der schwedische Autobauer Volvo Cars hat im dritten Quartal von dem vor einiger Zeit eingeleiteten Sparprogramm profitiert. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) zog trotz niedrigerer Erlöse um elf Prozent auf 6,4 Milliarden schwedische Kronen (rund 585 Mio Euro) an, wie das Unternehmen am Donnerstag in Göteborg mitteilte.

Damit übertraf der Autohersteller die Erwartungen von Experten deutlich. Der Umsatz sank wegen eines erneuten Absatzrückgangs um sieben Prozent auf gut 86 Milliarden Kronen.

Die in den vergangenen Jahren sehr schwache Aktie machte einen kräftigen Satz nach oben. Das Papier zog in Stockholm am Vormittag um 30 Prozent auf 29,59 Kronen an. Damit war die Aktie so teuer wie seit dem September vergangenen Jahres nicht mehr. Vorausgegangen war ein deutlicher Abwärtstrend, im Frühjahr 2022 etwa lag der Kurs teils noch über 90 Kronen.

Dann sorgten immer wieder Probleme bei der Belieferung mit Chips und teure Batteriekomponenten für Rückschläge bei den Schweden. Im Frühjahr dieses Jahres musste der glücklose Ex-Chef Jim Rowan seinen Posten räumen.

Der seit April erneut amtierende Chef Hakan Samuelsson will die Profitabilität des schwedischen Autoherstellers über Kostensenkungen steigern. Inklusive Beratern fallen weltweit 3.000 Verwaltungsjobs weg. Das sind rund 15 Prozent aller derartigen Arbeitsplätze; ein Großteil entfällt auf Schweden.

Inklusive anderer Maßnahmen will Samuelsson so insgesamt 18 Milliarden Kronen einsparen. Das kostete im Quartal weitere 1,4 Milliarden Kronen. Deswegen war Volvo Cars zuletzt in den roten Zahlen. Im dritten Quartal erzielte Volvo Cars auch unter dem Strich wieder einen Gewinn.

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