40 Jahre Initiative Autoberufe Vom Pixibuch zu Chat GPT

Von Julia Moßner 2 min Lesedauer

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40 Jahre Nachwuchsmarketing, Fachkräftestrategie, künstliche Intelligenz und LinkedIn – damit beschäftigte sich die Initiative Autoberufe bei ihrer Jahrestagung 2024 in Berlin.

Vertreter von Herstellern und Importeuren sowie Vertreter der Landesverbände und des Zertifizierungskreises unterstützen die Initiative Autoberufe.(Bild:  Moßner – VCG)
Vertreter von Herstellern und Importeuren sowie Vertreter der Landesverbände und des Zertifizierungskreises unterstützen die Initiative Autoberufe.
(Bild: Moßner – VCG)

Genau 40 Jahre liegt die Gründung der Initiative Autoberufe zurück. Sie hat es sich zum Ziel gesetzt, Nachwuchs für die Autoberufe zu finden, zu qualifizieren und zu binden. Getragen wird die Initiative vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) sowie den Automobilherstellern und -importeuren.

Im Lauf der Jahre wurden verschiedene Wege getestet, um Nachwuchs für das Kfz-Gewerbe zu begeistern. In den Anfangsjahren gab es beispielsweise Ansteckpins, Pixibücher, Plakate und Broschüren. Seit einigen Jahren arbeitet die Initiative überwiegend auf digitalen Kanälen. Insbesondere Social Media sind aus der Kampagne #wasmitautos nicht mehr wegzudenken. Denn die Bedürfnisse des Nachwuchses ändern sich. Eine aktuelle Umfrage, die auf der Sitzung vorgestellt wurde, zeigt auf: Das Gehalt spielt für die aktuelle Azubi-Generation eine sehr wichtige Rolle bei der Berufswahl. Und: Wenn Azubis eine Ausbildung abbrechen, sind sie meistens mit den Arbeitsbedingungen unzufrieden. Sie nennen fehlende Wertschätzung, die Unternehmenskultur, mangelnde Berücksichtigung der Work-Life-Balance oder geringen sozialen Zusammenhalt im Team als Grund.