VW-Lkw-Tochter Traton: In China wieder Bestellungen

Von dpa

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Der Chef des Lkw- und Busherstellers Traton, Andreas Renschler, sieht in der Coronavirus-Krise wieder einige Lichter am Ende des Tunnels. Die Produktion medizintechnischer Teile ist für ihn kein gangbarer Weg aus der Krise.

VW-Nutzfahrzeug-Chef Andreas Renschler(Bild:  Volkswagen)
VW-Nutzfahrzeug-Chef Andreas Renschler
(Bild: Volkswagen)

Der Lkw- und Bushersteller Traton sieht in der Coronavirus-Krise wieder einige Lichter am Ende des Tunnels. „Es gibt Stornierungen, aber die sind bislang überschaubar“, sagte Traton-Chef und VW-Nutzfahrzeugvorstand Andreas Renschler im Interview der „Wirtschaftswoche“ (Freitag). „Es gibt in China auch schon wieder Bestellungen für Scania-Lkw, die wir im Moment aber nicht bedienen können, weil wir die Produktion vorläufig stoppen mussten.“ Die Volkswagen-Konzerntochter hat neben Europa auch in Südamerika die Produktion zurückgefahren und betreibt nur noch kleinere Produktionsstätten. „Aber der Großteil steht still“, sagte Renschler.

Eine Produktion medizintechnischer Teile sieht Renschler bei dem Unternehmen mit den Marken MAN, Scania und der brasilianischen VW Caminhoes e Onibus nicht als Weg aus der Krise. „Wir werden uns auf das fokussieren, was wir am besten können und das sind Nutzfahrzeuge“, sagte er. „Neunzig Prozent der Lebensmittel in Deutschland werden mit Lastwagen transportiert.“ Er wünsche sich von der Regierung, dass diese Transportaufgabe als ähnlich wichtig wie andere kritische Bereiche eingestuft werde, etwa die Gesundheitsversorgung.

Dass dem schon vor Ausbruch der Corona-Krise geplanten Stellenabbau bei MAN 6.000 der rund 36.000 Stellen zum Opfer fallen könnten, wollte Renschler nicht bestätigen. „Für Angaben über die konkrete Ausgestaltung ist es noch zu früh. Wir können aber einen signifikantem Stellenabbau nicht ausschließen.“

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