Volkswagen Nutzfahrzeuge Testfahrten im fahrerlosen ID Buzz mit Passagieren

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Mit einem ambitionierten Zeitplan bringt VW Nutzfahrzeuge das Thema autonomes Fahren wieder auf die Tagesordnung. Noch in diesem Jahr soll ein Testbetrieb starten – und zwei Jahren später der Mobilitätsdienst Moia.

Soll künftig autonom mit Passagieren fahren: der VW ID Buzz.(Bild:  VW Nutzfahrzeuge)
Soll künftig autonom mit Passagieren fahren: der VW ID Buzz.
(Bild: VW Nutzfahrzeuge)

Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) will seinen autonom fahrenden Elektro-Bulli ID Buzz AD erstmals unter realen Bedingungen mit Passagieren an Bord testen. „In Hamburg wollen wir noch in diesem Jahr Testfahrten für Kundinnen und Kunden anbieten – unter realen Bedingungen“, kündigte Volkswagen-Nutzfahrzeuge-Chef Carsten Intra am Donnerstag bei der Jahrespressekonferenz in Hannover an. Beginnen wolle man damit im zweiten Halbjahr. Zunächst sei es aber nur ein Probebetrieb mit ausgewählten Nutzern. In zwei Jahren soll das Angebot dann bei der Konzerntochter Moia regulär in Betrieb gehen.

Testfahrten mit dem zum Robotaxi umgebauten ID Buzz waren bereits 2021 gestartet, zunächst in München, später auch in Hamburg. Die bisherigen Ergebnisse seien sehr ermutigend, sagte Intra. Bisher kurven die ID Buzz AD genannten Fahrzeuge aber ohne Passagiere durch die Städte. Mit dem Testbetrieb mit ausgewählten Fahrgästen wolle man ausprobieren, wie das Angebot bei normalen Nutzern unter realen Straßenbedingungen ankomme. „Wenn wir mit den Rückmeldungen zufrieden sind, öffnen wir das dann für alle.“ Das werde aber noch bis 2026 dauern. Bei den Testfahrten sei zunächst noch ein Sicherheitsfahrer an Bord, der aber nur im Notfall eingreife, sagte Intra. Im Regelbetrieb wolle man dann ganz ohne Fahrer auskommen. „Dann lassen wir den Sicherheitsfahrer weg.“

Bei dem Projekt arbeitet VW mit der Intel-Tochter Mobileye zusammen, die die Selbstfahrtechnik für den Elektro-Bulli beisteuert. Ein regulärer Verkauf des autonom fahrenden ID Buzz ist früheren Angaben zufolge nicht geplant. Das Fahrzeug sei ausschließlich für Mobilitätsdienste wie Moia gedacht. „Unser Ziel bleibt es, in Großstädten bezahlbare, nachhaltige und für jeden zugängliche Mobilität anzubieten“, sagte Intra. „Dafür wandeln wir uns auch selbst – vom reinen Fahrzeughersteller zum Mobilitätsanbieter.“

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