Umfrage zur Stundenverrechnung Was kosten Betriebe die Arbeiten an E-Autos?

Von Doris S. Pfaff

Anbieter zum Thema

In einer aktuellen Umfrage des ZDK geht es um die Stundenverrechnungssätze der Kfz-Mitgliedsbetriebe. Besonders die Antworten auf die Fragen zur Hochvolttechnik dürften spannend sein, auch für die Mitglieder selbst.

Arbeiten an Elektrofahrzeugen sind zeit- und damit kostenintensiv. Wie die einzelnen Kfz-Werkstätten damit umgehen, ist ein Punkt der aktuellen ZDK-Umfrage zu den Stundenverrechnungssätzen. (Bild:  ProMotor)
Arbeiten an Elektrofahrzeugen sind zeit- und damit kostenintensiv. Wie die einzelnen Kfz-Werkstätten damit umgehen, ist ein Punkt der aktuellen ZDK-Umfrage zu den Stundenverrechnungssätzen.
(Bild: ProMotor)

Was kostet den Kunden eine Werkstattstunde? Und welche Kosten muss ein Betrieb für die verschiedenen Arbeiten an Elektrofahrzeugen berechnen? Zum 49. Mal fragt der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) aktuell die Kfz-Betriebe nach ihren Stundenverrechnungssätzen.

Die diesjährige ZDK-Umfrage über den Betriebsvergleich läuft noch bis zum 28. November. Zur Teilnahme aufgerufen sind die Mitgliedsbetriebe der Innungen des Kfz-Gewerbes.

Die Ergebnisse können die Mitgliedsbetriebe nach der Auswertung durch den ZDK später bei ihren Innungen, Landes- oder Fabrikatsverbänden abfragen. Sie sollen ihnen grundsätzliche Hilfe und Orientierung bei der Berechnung der eigenen Stundenverrechnungssätze bieten, können jedoch nicht die Kalkulation der eigenen Sätze ersetzen. Denn die Kostenlage jedes Betriebs ist unterschiedlich und muss entsprechend individuell berechnet werden, so der Hinweis des ZDK.

Um zumindest ein allgemeines Gefühl für die Stundenverrechnungssätze in der Region zu bekommen, schauen die Werkstattleiter gerne in den Betriebsvergleich über die Stundenverrechnungssätze. Denn die jährliche ZDK-Auswertung ist zusätzlich nach ländlichen, städtischen und Großstadtregionen sowie nach fabrikatsgebundenen bzw. freien Werkstätten aufgeteilt. Dadurch erhalten die Unternehmer weitere aussagekräftigere Daten.

Für die Betriebe besonders spannend dürfte die Frage nach der Berechnung der Stundensätze in Sachen Elektromobilität sein. Denn die Arbeiten an Elektrofahrzeugen gelten allgemein als besonders teuer.

„Um hier einen Überblick zu bekommen, wie die Kfz-Betriebe dieses Thema angehen, hoffen wir auf eine große Teilnahme an der Umfrage“, sagt die ZDK-Referentin Ellen Schmidt. Damit möglichst viele Betriebe mitmachen, hat der ZDK die jährliche Abfrage verschlankt und um Fragen ergänzt.

In den neun Fragen geht es konkret um folgende Punkte:

  • Betriebstyp (fabrikatsgebunden oder freie Werkstatt)
  • Bundesland
  • Betriebssitz (Gemeinde, Stadt, Großstadt)
  • Anzahl der Mitarbeiter
  • Stundenverrechnungssätze, getrennt für Mechanik-, Elektrik- und Karosseriearbeiten
  • Sofern E-Fahrzeuge repariert werden: Wie berechnet der Kfz-Betrieb diese Arbeiten?

Hier geht es zur Teilnahme: ZDK-Umfrage über den Betriebsvergleich.

(ID:48688817)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung