Interview mit ZDK-Präsident Thomas Peckruhn „Wer jetzt das Rad neu erfinden will, verschwendet wertvolle Zeit“

Von Doris S. Pfaff 8 min Lesedauer

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Ungeachtet der Aktivitäten um die Gründung des neuen Autohandelsverbands VAD fokussiert sich der ZDK unter Präsident Thomas Peckruhn auf die Reform des Zentralverbands. Eine geänderte Satzung soll eine stärkere und direkte Mitwirkung der Mitgliedsverbände ermöglichen.

ZDK-Präsident Thomas Peckruhn möchte den Zentralverband aus der Krise führen und ist überzeugt davon, dass ein starker ZDK für das Kfz-Gewerbe alternativlos ist.(Bild:  Bildschön)
ZDK-Präsident Thomas Peckruhn möchte den Zentralverband aus der Krise führen und ist überzeugt davon, dass ein starker ZDK für das Kfz-Gewerbe alternativlos ist.
(Bild: Bildschön)

Herr Peckruhn, Sie sind seit rund 60 Tagen ZDK-Präsident. Wo setzen Sie Ihre Prioritäten?

Thomas Peckruhn: Mein Anspruch war und ist es, sofort zur Sacharbeit zu kommen. Das ist das, was unsere Betriebe und Mitglieder von uns erwarten und auch klar äußern. Deshalb habe ich sofort nach meiner Wahl mehrere Termine wahrgenommen, unter anderem ein persönliches Gespräch mit Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder. Das war ein sehr guter Austausch, bei dem wir viele wichtige Themen unserer Branche platzieren konnten. Es ist im Sinne unserer Mitgliedsbetriebe, dass wir mit der Politik auf Augenhöhe sprechen und sagen, was wir erwarten. Ich stehe auch in sehr engem Austausch mit dem VDIK und VDA. Es ist angesichts der Herausforderungen, vor denen unsere Branche stehen, wichtig, dass wir mit diesen und anderen Verbänden wie dem ADAC und den Überwachungsorganisationen den Schulterschluss üben.