Vier-Tage-Woche Werkstattmitarbeiter wollen mehr Lohn anstatt weniger Arbeit

Von Doris S. Pfaff 3 min Lesedauer

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Der Fachkräftemangel treibt die Branche um. So auch das Autohaus La Linea, das Werkstattmitarbeitern die Vier-Tage-Woche oder 21 Prozent mehr Gehalt anbietet. Fast alle wollen mehr Geld – und viele neue Bewerbungen gab es auch.

Mehr Geld für die Arbeit: Für das Angebot einer Vier-Tage-Woche bei gleichem Gehalt interessieren sich bei La Linea weniger Mitarbeiter. Die meisten wollen mehr Geld und fünf Tage arbeiten.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Mehr Geld für die Arbeit: Für das Angebot einer Vier-Tage-Woche bei gleichem Gehalt interessieren sich bei La Linea weniger Mitarbeiter. Die meisten wollen mehr Geld und fünf Tage arbeiten.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

21 Prozent mehr Gehalt bei gleicher Arbeit oder gleicher Lohn bei einer Vier-Tage-Woche – mit dieser Werbekampagne konnte das Köln-Bonner Autohaus La Linea an seinen acht Standorten innerhalb von einem Monat zwölf neue Kfz-Mechatroniker anwerben. „Das ist ein wirklich gutes Ergebnis und da wollten wir hin“, sagt Geschäftsführer Dionysius Steingass.

Hintergrund der Kampagne war die seit Monaten anhaltende Abwanderung eigener Werkstattmitarbeiter, meistens in branchenfremde Betriebe, die besser zahlten. Weil Kfz-Mechatroniker in den acht Autohäusern von La Linea fehlen, warten Kunden im Schnitt schon jetzt vier bis sechs Wochen auf einen Termin. Diese Wartezeiten drohten sich zu verdoppeln, so der Geschäftsführer.